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Münzen & Medaillen im 16. Bezirk, 1160 Wien

Münzen, Wirtshausmarken und Gedenkmünzen aus Ottakring

Gasthäuser ohne städtische Verzehrsteuer machten Neulerchenfeld bekannt. Aus Ottakring stammen Wertmarken von Gasthäusern, Gedenkmünzen aus Brauereifamilien und Schillinge aus dem Gemeindebau.

Im Sandleitenhof und in anderen Gemeindebauten wohnen viele ältere Mieter seit Jahrzehnten; in Kredenzen und Nachtkästchen liegen Schillinge, Gedenkmünzen und Goldketten. Familien, die in der Brauerei, im Meinl-Werk oder in den Metall- und Tabakbetrieben arbeiteten, bewahren Taschenuhren und Gedenkmünzen als Erbstücke. In den Winzer- und Landhäusern im Liebhartstal und am Wilhelminenberg finden sich ältere Bestände, Silberkronen und Gulden in Kellern und Dachböden.

Neulerchenfeld entstand im 18. Jahrhundert vor dem Linienwall als Gasthausvorort, wo die städtische Verzehrsteuer nicht galt. Gasthäuser, Heurige und Tanzsäle gaben vielerorts eigene Wertmarken, Biermarken und Jetons aus; solche Stücke sind in Ottakringer Haushalten zu erwarten. Brauereibesitzer Moriz von Kuffner finanzierte die 1884 bis 1886 errichtete Sternwarte, die seinen Namen trägt. Am Ludo-Hartmann-Platz begann 1905 im Volksheim die organisierte Erwachsenenbildung des Bezirks.

Wertmarken aus Messing, Zink oder Aluminium wirken wertlos, sind aber oft gesucht; legen Sie sie beiseite, statt sie zu entsorgen. Schillinge und Gedenkmünzen sortieren wir nach Silbergehalt, Gold vergüten wir nach Tageskurs. Der Sandleitenhof ist groß wie eine kleine Stadt, die genaue Stiegennummer erspart uns das Suchen. Häuser am Hang des Wilhelminenbergs erreichen wir mit dem Auto bis vor die Tür.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Wertmarken, Biermarken und Jetons – Gasthausvorort Neulerchenfeld, Heurige und Tanzsäle.
  • Gedenkmünzen und Goldketten – Erbstücke aus Familien der Brauerei- und Industriebelegschaften.
  • Silberkronen und Gulden – Winzer- und Landhäuser im Liebhartstal und am Wilhelminenberg.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Münzen & Medaillen

Kaufen Sie auch Kleingeld und Kursmünzen?

Kursmünzen der jüngeren Zeit haben meist nur Nennwert oder geringen Sammlerwert. Wir nehmen sie im Rahmen größerer Bestände mit; Kupfer- und Kleinmünzen der Monarchie sehen wir uns einzeln an.

Woran erkenne ich eine Fälschung?

Hinweise sind falsches Gewicht, abweichender Durchmesser, unscharfe Details und ein falscher Klang. Sicher ist die Prüfung mit Waage, Messschieber und Vergleichsstücken, die wir bei der Besichtigung vornehmen.

Soll ich meine Münzen vor dem Verkauf reinigen?

Nein, auf keinen Fall. Reinigung zerstört Oberfläche und Patina und kann den Sammlerwert einer Münze auf einen Bruchteil senken. Zeigen Sie uns die Münzen so, wie sie sind.

Was ist ein Maria-Theresien-Taler wert?

Die meisten Taler mit der Jahreszahl 1780 sind Nachprägungen und werden nach Silbergewicht bewertet. Originale mit früheren Jahreszahlen aus der Regierungszeit Maria Theresias sind gesucht und werden nach Jahrgang, Münzstätte und Erhaltung bewertet.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.