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Dosen, Miniaturen & Objets de vertu im 16. Bezirk, 1160 Wien

Meinl-Dosen, Etuis und Vitrinenobjekte aus Ottakring verkaufen

Joseph Binder entwarf 1924 das Meinl-Logo, Ottakringer Tabakbetriebe lieferten Rauchwaren: In Ottakring sind Kaffeedosen und Zigarettenetuis gesuchte Vitrinenobjekte.

Enge Gründerzeitwohnungen zwischen Thaliastraße und Brunnenmarkt, der Sandleitenhof mit seinen Höfen und Plätzen, Winzer- und Landhäuser im Liebhartstal und am Wilhelminenberg: Ottakring war und ist Arbeiterbezirk mit Heurigenrand. In den Wohnzimmervitrinen stehen Kaffeedosen von Meinl, Zigarettenetuis und Schnupftabakdosen aus Familien der Tabak- und Brauereibelegschaften, Bierkrugdeckel aus Zinn, Andenkenbecher vom Heurigen. In den Landhäusern am Hang finden sich ältere Stücke wie Biedermeierdosen und Silberbecher.

Julius Meinl ließ sein Werk an der heutigen Julius-Meinl-Gasse errichten; Joseph Binders Logo von 1924 prägt Dosen und Plakate, die heute gesammelt werden. Im 19. Jahrhundert arbeiteten in Ottakring Textil-, Metall- und Tabakbetriebe. Franz von Neumanns Kuffner-Sternwarte aus den 1880er-Jahren steht am Hang zum Gallitzinberg; Taschenfernrohre und Messingetuis gehören zum Umfeld der Amateurastronomen. Auf dem Brauereigelände finden heute Veranstaltungen statt.

Meinl-Dosen bitte nicht ausspülen, der Druck verträgt kein Wasser. Zigarettenetuis aus Silber tragen Punzen innen am Scharnier, fotografieren Sie sie geöffnet. Für Sandleiten genügt die Stiegennummer, für Häuser am Wilhelminenberg der Hinweis auf die Zufahrt. Feuchte Winzerkeller sind kein Ort für Blech und Silber; holen Sie Kisten vorab ins Haus. Silber zahlen wir mindestens zum Metallwert.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Kaffeedosen und Werbemittel von Julius Meinl – Werk im Bezirk, Joseph Binders Logo von 1924.
  • Zigarettenetuis und Schnupftabakdosen – Familien aus Tabak- und Brauereibelegschaften.
  • Taschenfernrohre und Messingetuis – Umfeld der Kuffner-Sternwarte.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Fragen zu Dosen, Miniaturen & Objets de vertu

Kaufen Sie Miniaturen auf Elfenbein?

Nur wenn eine Ausnahme nach VO (EU) 2021/2280 greift und die Bescheinigung vorliegt. Miniaturen auf Pergament, Karton, Kupfer oder Email übernehmen wir ohne diese Einschränkung. Ob eine Miniatur auf Elfenbein gemalt ist, klären wir bei der Besichtigung.

Woran erkenne ich eine gedruckte Miniatur?

Unter einer Lupe zeigt ein Druck ein gleichmäßiges Punktraster, eine gemalte Miniatur dagegen Pinselstriche und Punktierung in unterschiedlicher Dichte. Gedruckte Stücke sitzen oft hinter gewölbtem Glas in Messingrahmen mit Fadenkranz.

Haben Wiener Ballspenden einen Wert?

Ja, besonders Damenspenden aus der Zeit um 1900 mit Entwürfen der Wiener Werkstätte oder bekannter Firmen. Vollständige Spenden mit Tanzordnung, Bleistift und Etui sind gefragter als lose Einbände. Sammlungen mehrerer Jahrgänge bewerten wir gemeinsam.

Ist mein Fabergé-Stück echt?

Fabergé gehört zu den meistgefälschten Namen. Echtheit zeigen Punzen, Arbeitsmeister, Qualität von Email und Steinschnitt und eine nachvollziehbare Herkunft. Wir prüfen das am Objekt und sagen Ihnen offen, wenn ein Stück eine spätere Nachahmung ist.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.