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Briefmarken im 16. Bezirk, 1160 Wien

Briefmarken verkaufen in Ottakring – Vorortpost und Familienalben

Ottakring und Neulerchenfeld stempelten bis 1892 unter eigenem Namen; heute kommen aus dem Bezirk Alben aus Gemeindebauten und Briefe von Familien, die seit den 1960er-Jahren zuwanderten.

Kleine Gründerzeitwohnungen um Brunnenmarkt und Thaliastraße, der Sandleitenhof und weitere Gemeindebauten, Einfamilienhäuser am Wilhelminenberg: Hier sammelten Brauerei- und Fabrikarbeiter, Angestellte und Lehrer. In ihren Alben stehen Marken der Ersten Republik, die Zweite Republik bis zum Euro, Motivsammlungen mit Sport und Blumen. Familien, die seit den 1960er-Jahren aus dem früheren Jugoslawien und der Türkei kamen, bewahren Briefe mit Marken ihrer Herkunftsländer, die eigene Sammler finden.

Ottakring, im 12. Jahrhundert erstmals als Weinbauerndorf genannt, und Neulerchenfeld, das Gasthausdorf vor dem Linienwall, wurden 1892 zum 16. Bezirk. Belege mit den alten Ortsnamen im Stempel suchen Spezialisten der Vorortepost. Das Volksheim am heutigen Ludo-Hartmann-Platz, 1905 gegründet, zählt zu den frühen Volkshochschulen Europas. Geschäftspost der Firma Julius Meinl aus dem Werk an der Julius-Meinl-Gasse kann in Nachlässen früherer Mitarbeiter auftauchen.

Briefe aus dem früheren Jugoslawien und der Türkei bewerten wir wie jede andere Auslandspost nach Stempel, Marke und Destination. Einsteckbücher mit gemischtem Inhalt bitte nicht ausmisten, bevor wir sie gesehen haben. In Sandleiten brauchen wir Stiege und Tür, am Wilhelminenberg die Zufahrt zum Haus. Wir sehen die Sammlung bei Ihnen durch und nennen den Preis je Gebiet.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Briefe mit Ortsstempeln von Ottakring und Neulerchenfeld vor 1892 – Vorortepost vor der Eingemeindung.
  • Auslandspost aus dem früheren Jugoslawien und der Türkei – Familien, die seit den 1960er-Jahren zugewandert sind.
  • Motivsammlungen und Alben der Zweiten Republik – Gemeindebauhaushalte in Sandleiten.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.