Die buddhistische und hinduistische Skulptur Süd- und Südostasiens reicht von den Schieferreliefs aus Gandhara im heutigen Pakistan über die Bronzen Südindiens bis zu Thai-Buddhas aus Ayutthaya und Rattanakosin und vergoldeten Holz- und Lackfiguren aus Mandalay. In Europa gelangten solche Stücke im 19. und 20. Jahrhundert über Reisende, Diplomaten und Händler in Privatsammlungen. Viele Fundstätten in der Region wurden im 20. Jahrhundert geplündert, insbesondere Tempel der Khmer in Kambodscha und Ausgrabungsorte in Afghanistan und Pakistan.
Deshalb verlangen wir für diese Skulpturen einen lückenlosen Nachweis, dass sie sich seit Langem rechtmäßig in Europa befinden, etwa Rechnungen, Ausstellungs- oder Sammlungsunterlagen aus der Zeit vor 1970. Ohne solche Belege kaufen wir nicht an. Bei Thai- und burmesischen Figuren des 19. und 20. Jahrhunderts ist die Lage einfacher; auch hier zählen Alter, Qualität und Erhaltung von Vergoldung und Lack. Moderne Nachbildungen aus Kunststein sind verbreitet.
Woran man es erkennt
- Thai-Buddhas aus Bronze
- Burmesische Figuren aus Holz und Lack
- Südindische Bronzen
- Gandhara-Reliefs nur mit Provenienz
- Khmer-Skulptur nur mit Provenienz
- Sammlungsunterlagen vor 1970
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