Tibetische Ritualobjekte
Gerät für Meditation und Ritual im tibetischen Buddhismus: Vajra und Glocke, Phurba, Gau, Gebetsmühlen und Butterlampen.
Im tibetischen Buddhismus gehören Vajra und Glocke als Paar zusammen; sie stehen für Methode und Weisheit und werden im Ritual in beiden Händen gehalten. Daneben gibt es den Phurba, einen dreikantigen Ritualdolch, Gaus als tragbare Amulettbehälter aus Silber oder Kupfer mit Fenster, Gebetsmühlen mit eingerollten Mantras, Butterlampen und Opferschalen. Viele Stücke entstanden in Werkstätten in Tibet, Nepal und Ladakh, oft aus Kupfer, Messing und Silber mit Türkis- und Koralleneinlagen. Die Formen folgen festen Vorgaben der Ikonografie.
Alter, Material, Ausführung und Gebrauchsspuren bestimmen den Wert; eine gewachsene Patina an Griffen und Kanten ist ein Echtheitsmerkmal. Seit den 1960er-Jahren werden Ritualobjekte für Touristen in großer Zahl gefertigt, meist leichter und mit gestanzten statt getriebenen Ornamenten. Ritualgegenstände aus menschlichen Knochen, etwa Schädelschalen oder Knochentrompeten, kaufen wir nicht. Gaus mit erhaltenem Inhalt bewerten wir mit Rücksicht auf ihren religiösen Charakter.
Woran man es erkennt
- Vajra und Glocke als Paar
- Phurba aus Bronze und Eisen
- Gaus aus Silber und Kupfer
- Gebetsmühlen
- Butterlampen und Opferschalen
- Türkis- und Koralleneinlagen
Tibetische Ritualobjekte verkaufen: in allen 23 Bezirken
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