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Asiatika

Bronze-Buddhas

Feuervergoldete und patinierte Figuren von Buddhas und Bodhisattvas aus Tibet, Nepal, der Mongolei und China.

Buddhistische Bronzefiguren entstanden im Himalaya und in China in großer Zahl für Tempel, Klöster und Hausaltäre. Am Hof der Ming-Kaiser Yongle und Xuande wurden feuervergoldete Figuren von höchster Qualität gegossen, oft mit eingravierter Regierungsmarke auf dem Sockel. Nepalesische Newar-Gießer arbeiteten für tibetische Klöster, in der Mongolei prägte die Schule des Zanabazar einen eigenen Stil. Figuren aus Tibet tragen häufig Einlagen aus Türkis und Koralle, kalt bemalte Gesichter und blaue Haare. Die Bodenplatte verschließt Weihgaben, die bei der Konsekration eingelegt wurden.

Den Wert bestimmen Alter, Gussqualität, Erhaltung der Vergoldung und die Ikonografie. Eine unversehrte, originale Bodenplatte mit eingraviertem Doppelvajra spricht für einen Kultgegenstand, eine fehlende oder neu eingesetzte Platte senkt den Wert. Neuere Güsse aus Nepal und China sind zahlreich und oft künstlich gealtert, erkennbar an scharfen Gussnähten und gleichmäßiger Patina. Holzsockel und alte Sammlungsetiketten helfen bei der Einordnung. Weihgaben im Inneren bitte nicht entnehmen.

Woran man es erkennt

  • Feuervergoldete Figuren der Ming-Zeit
  • Sino-tibetische Bodhisattvas
  • Newar-Bronzen aus Nepal
  • Figuren mit Türkis- und Koralleneinlagen
  • Originale Bodenplatten mit Doppelvajra
  • Figuren im Stil des Zanabazar

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.