Okimono
Japanische Zierschnitzereien und Figuren für die Aufstellung im Raum, vor allem aus der Meiji-Zeit.
Als Japan nach 1868 die alten Kleiderordnungen aufgab und der Kimono an Bedeutung verlor, wandten sich viele Netsuke-Schnitzer größeren Figuren für den Export zu. Diese Okimono, Gegenstände zum Hinstellen, zeigen Bauern, Fischer, Handwerker, Weise und Tiere, oft in vielfiguriger Gruppe auf geschnitztem Sockel. Sie entstanden aus Holz, Elfenbein, Bronze und gemischten Materialien; Werkstätten in Tokio und Osaka arbeiteten für Weltausstellungen und europäische Händler. In Wiener Wohnungen stehen Okimono häufig in Vitrinen, als Erinnerung an die Japan-Begeisterung um 1900.
Gesucht sind fein durchgearbeitete Figuren mit signierter Rotlacktafel oder eingeschnittener Signatur am Boden. Abgebrochene Finger, Werkzeuge und Ruder sind häufige Schäden, die den Wert mindern. Holz-Okimono aus Buchsbaum oder Zypresse sind ohne Einschränkung handelbar; Arbeiten aus Elfenbein übernehmen wir nur, wenn die Bescheinigung nach VO (EU) 2021/2280 vorliegt. Bronzen mit Einlagen aus Shakudō und Silber bewerten wir gesondert. Fotos von Unterseite und Signatur genügen meist für die erste Einschätzung.
Woran man es erkennt
- Figurengruppen aus Holz
- Bauern- und Handwerkerfiguren
- Tierfiguren der Meiji-Zeit
- Signierte Rotlacktafeln
- Okimono aus gemischten Materialien
- Originale Sockel
Okimono verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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