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Asiatika

Lackarbeiten aus China und Japan

Schnitzlack, Goldlack und Lackmalerei aus dem Saft des Lackbaums, von Ming-Dosen bis zu Meiji-Kästen.

Echter ostasiatischer Lack ist der Saft des Lackbaums, der in Dutzenden dünner Schichten aufgetragen und jeweils getrocknet wird. In China entstand daraus der Schnitzlack: Zinnoberroter Lack wurde so dick aufgebaut, dass sich Landschaften und Ornamente herausschneiden ließen, besonders in der Ming- und Qing-Zeit. Japan entwickelte das Maki-e, bei dem Gold- und Silberpulver in den feuchten Lack gestreut wird. Exportlack der Meiji-Zeit umfasst Kästen, Tabletts, Kabinette und Paravents; aus China kamen im 17. und 18. Jahrhundert die geschnittenen Koromandel-Paravents nach Europa.

Den Wert bestimmen Alter, Feinheit der Arbeit und Erhaltung der Lackschichten. Risse, Abplatzungen und durch Sonnenlicht ausgebleichter Lack mindern den Wert; Lack verträgt keine trockene Heizungsluft. Imitationen aus Kunstharz wirken leicht und haben scharfe, gleichmäßige Kanten. Signaturen japanischer Lackmeister stehen meist unauffällig am Boden. Bitte reinigen Sie Lack nicht mit Wasser oder Möbelpolitur. Gute Stücke liegen schwer in der Hand und zeigen an Kanten und Innenseiten dieselbe Sorgfalt wie außen.

Woran man es erkennt

  • Zinnoberroter Schnitzlack
  • Maki-e-Kästen und Schreibkästen
  • Meiji-Exportkabinette
  • Koromandel-Paravents
  • Lacktabletts und Dosen
  • Signierte Lackarbeiten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.