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Asiatika

Japanisches Exportporzellan

Zier- und Tafelporzellan aus Japan für den westlichen Markt, von Kutani und Fukagawa bis Noritake, aus der Zeit um 1870 bis 1940.

Nach der Öffnung Japans entstand eine Porzellanindustrie, die gezielt für Europa und Amerika produzierte. Kutani-Ware aus der Präfektur Ishikawa zeigt dichte Malerei in Rot und Gold, Fukagawa aus Arita fein gemalte Vasen mit dem Berg Fuji als Marke. Noritake bei Nagoya fertigte ab 1904 Tafel- und Zierporzellan nach europäischem Geschmack, mit Moriage-Reliefs aus aufgetragenen Emailpunkten und Lüsterdekoren im Art déco. Dazu kommen Teeservice aus hauchdünnem Eierschalenporzellan, in deren Tassenboden sich gegen das Licht ein Frauengesicht zeigt.

Gesucht sind fein gemalte Vasen, vollständige Service und gut erhaltene Moriage-Stücke. Die Marke hilft bei der Datierung: „Nippon“ steht für Exportware bis etwa 1921, „Japan“ für die Zeit danach, „Occupied Japan“ für die Jahre 1945 bis 1952. Abgeriebenes Gold und Haarrisse in dünnwandigem Porzellan mindern den Wert. Massenware der Nachkriegszeit hat meist geringen Sammlerwert, außer in vollständigen Servicen. Teeservice mit Lithophanie sollten vollständig gezeigt werden.

Woran man es erkennt

  • Kutani-Ware in Rot und Gold
  • Fukagawa-Vasen
  • Noritake mit Moriage-Dekor
  • Art-déco-Porzellan mit Lüster
  • Eierschalenporzellan mit Lithophanie
  • Marken Nippon und Occupied Japan

Hersteller

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