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Asiatika

Thangkas

Tibetische Rollbilder mit Mineralfarben auf grundierter Baumwolle, montiert in Seidenbrokat, vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.

Ein Thangka ist ein Andachtsbild, das zusammengerollt transportiert und im Kloster oder Haus aufgehängt wird. Gemalt wird auf Baumwolle mit einer Grundierung aus Kreide und Leim, mit Pigmenten aus Malachit, Azurit, Zinnober und Gold. Dargestellt sind Buddhas, Bodhisattvas, Schutzgottheiten, Lehrerlinien und Mandalas, nach festen ikonografischen Proportionen. Die Montierung aus chinesischem Seidenbrokat mit Staubvorhang und Holzstäben gehört zum Werk. Unterschiedliche Malschulen wie Menri und Karma Gadri lassen sich an Landschaft, Farbigkeit und Figurenstil unterscheiden.

Alte Thangkas zeigen feine Krakelüren, nachgedunkelte Farben und Gebrauchsspuren vom Rollen; auf der Rückseite stehen oft Weiheinschriften in tibetischer Schrift und Handabdrücke. Seit den 1970er-Jahren entstehen in Kathmandu zahlreiche neue Thangkas, die teils künstlich gealtert werden. Gesucht sind Stücke des 18. und 19. Jahrhunderts in originaler Montierung mit belegbarer Herkunft. Bitte rollen Sie Thangkas nicht eng und nicht gegen die Malrichtung.

Woran man es erkennt

  • Thangkas des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Mandalas und Lehrerlinien
  • Originale Brokatmontierung
  • Weiheinschriften auf der Rückseite
  • Schutzgottheiten und Bodhisattvas
  • Malschulen Menri und Karma Gadri

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.