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Chinesische Möbel und Paravents

Hartholzmöbel, Lackmöbel und Stellschirme aus China, vom klassischen Ming-Stil bis zu Exportmöbeln des 19. Jahrhunderts.

Chinesische Tischler bauten Möbel ohne Nägel und weitgehend ohne Leim, mit fein gearbeiteten Zapfenverbindungen. Die klassischen Möbel im Ming-Stil aus Huanghuali, einem honigfarbenen Rosenholz, und aus dem fast schwarzen Zitan gelten als Höhepunkt; im 19. Jahrhundert wurde vermehrt Hongmu verwendet. Typische Formen sind Kang-Tische, Hufeisenlehnstühle, Altartische, Kabinette mit Messingbeschlägen und Stellschirme mit Einlagen aus Stein, Porzellan oder Elfenbein. Für Europa entstanden in Kanton reich geschnitzte Exportmöbel, oft mit Drachen und Blüten.

Holzart, Alter, Bauweise und Erhaltung sind entscheidend. Bei alten Stücken zeigen Rückseiten und Unterseiten Schrumpfung, Werkzeugspuren und Oxidation; neue Möbel im Ming-Stil sind oft dunkel gebeizt und mit Schrauben verstärkt. Schnitzereien sollten scharf und tief sein, nicht weich geschliffen. Fotos der Verbindungen, Böden und Rückwände ermöglichen eine erste Zuordnung, bevor wir das Stück vor Ort ansehen. Möbel mit Einlagen aus Elfenbein übernehmen wir nur mit Nachweis.

Woran man es erkennt

  • Möbel aus Huanghuali und Zitan
  • Hongmu-Möbel des 19. Jahrhunderts
  • Kang-Tische und Altartische
  • Hufeisenlehnstühle
  • Stellschirme mit Einlagen
  • Kantonesische Exportmöbel

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.