Tsuba und Schwertbeschläge
Stichblätter und Montierungsteile japanischer Schwerter aus Eisen und Buntmetall, vom 15. bis ins 19. Jahrhundert.
Das Stichblatt eines japanischen Schwerts, die Tsuba, wurde in der Edo-Zeit zu einem Feld höchster Metallkunst. Eisentsuba der Schulen von Higo, Owari oder der Myōchin-Schmiede zeigen durchbrochene, oft karge Formen; Arbeiten in Shakudō, Shibuichi und Gold aus der Gotō-Schule und den Machibori-Werkstätten sind reich mit Reliefs und Einlagen verziert. Zur Montierung gehören weitere Kleinteile: Fuchi und Kashira an Griffende und Griffbeginn, die Menuki unter der Wicklung und das Kozuka-Messer. Sammler in Europa tragen diese Teile seit dem 19. Jahrhundert in Kästen und Alben zusammen.
Für die Bewertung zählen Schule, Signatur, Material, Qualität der Ausführung und originale Patina. Eisentsuba sollten eine gleichmäßige, dunkle Rostpatina zeigen; aktiver Rost und polierte Flächen mindern den Wert. Signaturen sind häufig nachträglich eingeschlagen, weshalb Stil und Technik wichtiger sind als die Inschrift. Alte Sammlungsetiketten, Holzkästchen und Begleitpapiere japanischer Prüfstellen helfen bei der Einordnung. Auch einzelne Menuki und Fuchi-Kashira ohne Tsuba nehmen wir; sie werden nach Material und Ausführung einzeln bewertet.
Woran man es erkennt
- Eisentsuba mit Durchbruch
- Tsuba aus Shakudō und Shibuichi
- Fuchi-Kashira-Paare
- Menuki und Kozuka
- Sammlungskästen und Alben
- Papiere japanischer Prüfstellen
Tsuba und Schwertbeschläge verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular