Historistischer Schmuck
Schmuck der Ringstraßenzeit nach Vorbildern aus Renaissance, Antike und Barock.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts griffen Juweliere auf historische Vorbilder zurück. Neben Formen der Renaissance mit bunt emaillierten Anhängern und Perlen entstand archäologischer Schmuck nach etruskischen und griechischen Funden, mit feiner Granulation und Filigran. Diamanten wurden in Silber auf Gold gefasst, damit die Steine weiß wirken und das Gold auf der Haut bleibt. Wiener Hofjuweliere wie A. E. Köchert und Rozet & Fischmeister lieferten Broschen, Colliers und Diademe in diesem Stil an Hof und Bürgertum.
Bewertet werden Qualität der Steine, Feinheit der Emailarbeit und der Originalzustand. Silber-auf-Gold-Fassungen oxidieren dunkel, was zum Bild dieser Zeit gehört und nicht poliert werden sollte. Viele Broschen lassen sich als Anhänger tragen oder in Einzelteile zerlegen; vollständige Mechanik und Originalschrauben sind ein Vorteil. Etuis mit Hoftitel und Adresse des Juweliers sind eine wichtige Zuordnungshilfe. Umgearbeitete Stücke, bei denen Steine ausgetauscht oder Fassungen ergänzt wurden, bewerten wir entsprechend.
Woran man es erkennt
- Renaissance-Revival mit Email und Perlen
- Archäologischer Schmuck mit Granulation
- Diamanten in Silber auf Gold gefasst
- Wandelbare Broschen und Anhänger
- Etuis Wiener Hofjuweliere
Hersteller
Historistischer Schmuck verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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