Perlenketten und Perlschmuck
Ketten, Ohrstecker und Broschen mit Natur- oder Zuchtperlen.
Bis ins frühe 20. Jahrhundert waren Perlen ausschließlich Naturperlen, die im Persischen Golf, im Roten Meer oder in Flüssen gefunden wurden. Kokichi Mikimoto gelang in Japan ab 1893 die Zucht, und in den 1920er-Jahren kamen Zuchtperlen in großen Mengen auf den Markt. Heute unterscheidet man Akoya-Zuchtperlen aus Japan, Südsee- und Tahitiperlen sowie Süßwasserzuchtperlen aus China. Perlenketten sind klassisch einzeln geknotet, mit einer Schließe aus Gold, oft mit kleinen Diamanten oder einem Farbstein besetzt.
Naturperlen und Zuchtperlen unterscheiden sich äußerlich kaum; sicher trennt sie nur eine Röntgenuntersuchung. Für den Wert zählen Größe, Rundheit, Lüster, Oberfläche und Gleichmäßigkeit innerhalb der Kette. Abgetragener Lüster, gelbliche Verfärbung und ausgefranste Knoten mindern den Eindruck, eine neue Knotung ist einfach möglich. Imitationsperlen aus Glas mit Fischsilberüberzug fühlen sich glatt an, echte Perlen rau, wenn man sie leicht an den Zähnen reibt. Die Schließe wird gesondert bewertet.
Woran man es erkennt
- Naturperlen und Zuchtperlen
- Akoya, Südsee, Tahiti, Süßwasser
- Lüster, Rundheit, Oberfläche
- Goldschließen mit Steinbesatz
- Unterscheidung von Imitationen
Hersteller
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