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Antiquitäten Wien

Jugendstil & Wiener Werkstätte

Schmuck der Wiener Werkstätte

Broschen, Anhänger, Ringe und Gürtelschließen aus Silber, Gold und Halbedelsteinen nach Hoffmann, Moser und Czeschka.

Die Wiener Werkstätte fertigte Schmuck, der sich bewusst vom Juwelierschmuck absetzte: Statt kostbarer Edelsteine verwendete sie Silber, Gold, Email, Perlmutt und Halbedelsteine wie Lapislazuli, Malachit, Mondstein und Opal, gefasst in geometrische oder florale Fassungen. Josef Hoffmann und Koloman Moser entwarfen quadratische und rechteckige Broschen mit durchbrochenem Gitter, Carl Otto Czeschka Anhänger mit Laub und Vögeln, Eduard Josef Wimmer-Wisgrill und Dagobert Peche später verspieltere Formen. Viele Stücke entstanden als Einzelanfertigungen für Kundinnen aus dem Kreis der Förderer.

WW-Schmuck ist selten und international gesucht. Bewertet werden Entwerfer, Material, Ausführung und Marken; WW-Monogramm, Entwerferzeichen und Feingehaltspunzen müssen zusammenpassen. Fälschungen und Arbeiten im Stil der Wiener Werkstätte sind häufig, besonders bei silbernen Broschen. Ersetzte Steine, reparierte Nadeln und Verbiegungen mindern. Etuis mit Aufdruck der Wiener Werkstätte erhöhen den Wert. Zeichnungen und Fotos aus dem Archiv dienen als Vergleich, weiterer Schmuck wird auf der Seite zu Schmuck behandelt.

Woran man es erkennt

  • Halbedelsteine statt Brillanten
  • Punzen und Monogramme passend
  • Fälschungen silberner Broschen
  • Originaletuis

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.