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Schmuck & Juwelen

Schmuckarbeiten der Wiener Werkstätte

Silber- und Goldschmuck nach Entwürfen von Hoffmann, Moser, Czeschka, Prutscher und Peche.

Die Wiener Werkstätte stellte ab 1903 Schmuck her, der mit dem Juwelierschmuck der Zeit brach. Josef Hoffmann und Koloman Moser entwarfen Broschen und Anhänger in strengen Quadraten und Rechtecken, besetzt mit Lapislazuli, Malachit, Mondstein, Opal und Korallen, oft in Silber, seltener in Gold. Carl Otto Czeschka füllte seine Broschen mit dichten Blatt- und Vogelmotiven, Otto Prutscher, Eduard Josef Wimmer-Wisgrill und Franz Karl Delavilla lieferten weitere Entwürfe, Dagobert Peche später verspielte Formen.

Echte Stücke tragen das WW-Monogramm, häufig die eingetragene Rosenmarke, das Zeichen des Entwerfers und das Monogramm des ausführenden Gold- oder Silberschmieds, dazu österreichische Feingehaltspunzen. Da diese Arbeiten hoch gehandelt werden, sind Fälschungen mit nachgeschlagenen Marken verbreitet. Wir untersuchen deshalb Material, Lötstellen, Fassungsart und Steinqualität und vergleichen mit Archivfotos und Werkverzeichnissen. Schon eine einzelne Brosche verlangt diese Sorgfalt, bevor ein Angebot feststeht.

Woran man es erkennt

  • WW-Monogramm und Rosenmarke
  • Entwerfer- und Ausführendenzeichen
  • Silber mit Lapislazuli, Malachit, Mondstein
  • Geometrische Broschen nach Hoffmann und Moser
  • Fälschungsprüfung über Archivvergleich

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.