Koloman Moser im 1. Bezirk, 1010 Wien
Koloman Moser, Innere Stadt: der Fries der Kranzträgerinnen
Am Secessionsgebäude von Joseph Maria Olbrich zeichnete Moser den Fries der Kranzträgerinnen; ab 1900 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule am Stubenring.
Für Olbrichs Ausstellungshaus der Secession, eröffnet 1898, zeichnete Koloman Moser den Fries der Kranzträgerinnen, eine Reihe stilisierter Frauenfiguren mit Kränzen. Moser gehörte 1897 zu den Gründern der Vereinigung und zeichnete zahlreiche Beiträge für deren Zeitschrift „Ver Sacrum“. Ab 1900 lehrte er an der Kunstgewerbeschule am Stubenring, dem heutigen MAK-Areal. In der Inneren Stadt liegen damit die Ausgangspunkte seiner Laufbahn, von der Secession bis zum Geschäft der Wiener Werkstätte am Graben.
Aus der Secessionszeit stammen gut greifbare Stücke: Hefte von „Ver Sacrum“, Plakate und Kataloge der Ausstellungen, Buchschmuck und Vignetten. Wir prüfen Ausgabe, Jahrgang und Vollständigkeit, bei Plakaten Druckverfahren und Format. Mosers Monogramm aus K und M im Quadrat findet sich auf Entwürfen und auf Arbeiten der Wiener Werkstätte. Bei Glas, Silber und Möbeln nach seinen Entwürfen kommen Werkstattmarken und Punzen dazu. Für eine erste Bewertung brauchen wir Bilder der Signatur und der Blattrückseite.
Koloman Moser in anderen Bezirken
Penzing
Glasfenster der Kirche am Steinhof (1904–1907).
Döbling
Doppelhaus Moser-Moll auf der Hohen Warte (1900/01, Architekt Josef Hoffmann), sein Wohnhaus.
Wieden
Kam 1868 in Wien zur Welt und wuchs im Theresianum auf, wo sein Vater tätig war.
Mariahilf
Entwarf die vergoldeten Medaillons am Haus Linke Wienzeile 38 und Einrichtungsteile des Salons Flöge.
Neubau
Mitbegründer der Wiener Werkstätte, bis 1907 künstlerischer Mitleiter.
Hietzing
Liegt im Hietzinger Friedhof, unweit der Gräber von Klimt und Otto Wagner.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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