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Schmuck & Juwelen

Mikromosaik und Pietra dura

Römisches Glasmosaik und Florentiner Steinintarsien als Broschen, Armbänder und Anhänger.

Mikromosaiken bestehen aus winzigen Stäbchen gezogenen Glases, sogenannten Smalti filati, die zu Bildern zusammengesetzt werden. Rom war ab dem späten 18. Jahrhundert das Zentrum dieser Technik; Motive sind antike Ruinen, der Petersplatz, Tauben nach dem Vorbild des Plinius-Mosaiks und Blumen. Pietra dura, die Florentiner Steinintarsie, setzt Blumen und Vögel aus geschnittenen Plättchen von Lapislazuli, Malachit, Achat und Koralle in schwarzen Marmor oder Onyx. Beide Techniken wurden als Broschen, Armbänder und Anhänger gefasst.

Die Qualität eines Mikromosaiks zeigt sich in der Feinheit der Stäbchen: Je kleiner und dichter, desto älter und besser ist die Arbeit meist. Spätere Souvenirware hat gröbere Steinchen und flächige Farbfelder. Ausgefallene Glasstäbchen und Risse lassen sich schwer ergänzen. Für die Bewertung zählt außerdem die Fassung in Gold, vergoldetem Kupfer oder Silber. Pietra-dura-Arbeiten prüfen wir auf Kittfugen, Ergänzungen und auf die Verwendung geschützter Korallen.

Woran man es erkennt

  • Römisches Mikromosaik aus Smalti filati
  • Florentiner Pietra dura
  • Ruinen-, Tauben- und Blumenmotive
  • Fassungen in Gold, Silber oder Kupfer vergoldet
  • Feinheit der Stäbchen als Qualitätsmerkmal

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.