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Antiquitäten Wien

Schullin im 1. Bezirk, 1010 Wien

Schullin am Graben und Kohlmarkt: Holleins Ladenportale

Hans Hollein gestaltete für Schullin 1972–1974 das Geschäft am Graben 26 und 1981/82 jenes am Kohlmarkt 7 – vielbeschriebene Bauten der Wiener Postmoderne.

Am Graben 26 entwarf Hans Hollein 1972–1974 für den Juwelier Schullin eine Granitfassade, die wie gespalten wirkt; im Riss laufen vergoldete Metallelemente. 1981/82 folgte das zweite Geschäft am Kohlmarkt 7. Beide Portale stehen in Architekturführern als Beispiele der Postmoderne; Hollein gestaltete auch Ladenportale für Retti und baute später das Haas-Haus am Stephansplatz. Schullin selbst fertigt Schmuck mit Farbsteinen und Diamanten in eigener Werkstatt, inmitten der Juwelierzone, die seit dem 19. Jahrhundert Graben, Kohlmarkt und Kärntner Straße verbindet.

Zeitgenössischen Juwelierschmuck bewerten wir anders als Altgold: Neben Feingehalt und Gewicht zählen Design, Steinqualität, Signatur des Hauses und Originalpapiere. Diamanten prüfen wir auf Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff, Farbsteine auf Art und Behandlung. Schmuck ohne Papiere ordnen wir über Punzen, Machart und Firmenstempel zu. Wenn Sie ein Stück verkaufen möchten, das am Graben oder Kohlmarkt erworben wurde, legen Sie Rechnung und Etui dazu; das sichert die Zuordnung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.