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Briefmarken im 18. Bezirk, 1180 Wien

Briefmarkensammlungen aus dem Währinger Cottage verkaufen

Wissenschaftler, Ärzte und Schriftsteller im Cottage schrieben in die ganze Welt; Währinger Sammlungen enthalten deshalb oft Auslandspost und Gelehrtenkorrespondenz.

Cottagevillen mit Souterrain und Gartenhaus, große Wohnungen rund um Gentzgasse und Kutschkermarkt, Einfamilienhäuser in Gersthof: Oft wohnt hier schon die dritte Generation derselben Familie. Universitäts- und Akademikerhaushalte hinterlassen Korrespondenz mit Kollegen aus Europa und Übersee, Kongresspost, Briefe mit Sonderstempeln wissenschaftlicher Tagungen. Daneben stehen klassische Sammlungen in Vordruckalben, über Generationen fortgeführt, und Sommerfrischenpost aus Pötzleinsdorf und Gersthof, als dort noch Weinbauern lebten.

Vor 1892 waren Währing, Weinhaus, Gersthof und Pötzleinsdorf eigene Gemeinden mit Weinbau; Briefe mit ihren Ortsstempeln sind gesucht. Den Cottage-Verein regte 1872 Heinrich von Ferstel an, 1879 war die Universitätssternwarte fertig, in der Sternwartestraße wohnte Arthur Schnitzler. Viele jüdische Cottage-Familien mussten nach 1938 fliehen; in den Rückstellungsverfahren nach 1945 ging es um Villen, Einrichtungen und oft auch um Sammlungen, Briefmarken eingeschlossen.

Gelehrtenkorrespondenz enthält neben Marken oft Autographen bekannter Absender; wir bewerten beides und trennen nichts ohne Rücksprache. Liegen Erwerb oder Besitzwechsel in der NS-Zeit, gehen wir der Provenienz nach. In Cottagevillen sehen wir uns Arbeitszimmer, Souterrain und Dachboden an, weil Sammlungen dort oft verteilt sind. Seltene Stücke prüfen wir, bei Bedarf mit Attest eines anerkannten Prüfers.

Was in Währing häufig auftaucht

  • Gelehrtenkorrespondenz und Kongresspost – Universitäts- und Akademikerhaushalte im Cottage.
  • Briefe mit Ortsstempeln von Währing, Gersthof und Pötzleinsdorf vor 1892 – Vorortepost.
  • Klassische Österreich-Sammlungen in Vordruckalben – Familien mit langer Wohndauer; Provenienz wird geprüft.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 18. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.