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Briefmarken

Feldpostmarken und Besetzungsausgaben 1914 bis 1918

Marken der k. u. k. Feldpost, Militärpost und der Verwaltungen in den besetzten Gebieten des Ersten Weltkriegs.

Im Ersten Weltkrieg gab die k. u. k. Militärverwaltung eigene Marken für die Feldpost heraus, mit dem Bildnis Franz Josephs und später Karls, und versah Marken für die besetzten Gebiete mit Aufdrucken. Ausgaben gab es für Serbien, Montenegro, Rumänien und die besetzten Teile Italiens, dazu Militärpostmarken in Bosnien und Kriegswohltätigkeitsmarken mit Zuschlag. Briefe und Karten der Feldpost tragen Stempel der Feldpostämter, Zensurvermerke und Truppenstempel mit der Nummer der Einheit. Auch Marken der österreichisch-ungarischen Flugpost von 1918 zwischen Wien und Kiew gehören in diese Zeit.

Feldpostmarken und Besetzungsausgaben werden nach Ausgabe, Aufdruck, Erhaltung und Stempel bewertet. Seltene Aufdrucke, Marken mit Abarten und Briefe mit Stempeln kleiner Feldpostämter sind gesucht. Die Flugpostmarken von 1918 und Belege der Flugpostlinie haben einen eigenen Sammlerkreis. Weil Aufdrucke gefälscht wurden, prüfen wir Schrift, Farbe und Position. Feldpostbriefe mit Inhalt bewerten wir zusätzlich als zeitgeschichtliche Dokumente, zusammen mit Fotos und Papieren des Absenders.

Woran man es erkennt

  • k. u. k. Feldpostmarken
  • Aufdrucke für Serbien, Montenegro, Rumänien, Italien
  • Kriegswohltätigkeitsmarken
  • Flugpost Wien–Kiew 1918
  • Prüfung auf gefälschte Aufdrucke

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.