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Briefmarken im 8. Bezirk, 1080 Wien

Briefmarken und Stempelmarken verkaufen in der Josefstadt

Landesgericht, Universität und Kanzleien prägen die Josefstadt seit dem 19. Jahrhundert. Ihre Spuren in Sammlungen: Stempelmarken auf Eingaben, Gelehrtenpost, Familienalben.

Biedermeier- und Gründerzeithäuser mit drei- bis fünfzimmerigen Wohnungen, Kachelöfen und Kastenfenstern prägen die Josefstadt; Gemeindebauten sind selten. Viele Familien leben seit Generationen in denselben Räumen, und entsprechend weit reichen ihre Sammlungen zurück: Briefe aus dem Vormärz, Marken der ersten Ausgabe, Ganzsachen der Monarchie. Juristenhaushalte rund um die Landesgerichtsstraße bewahren Akten mit Stempelmarken, Professorenhaushalte internationale Korrespondenz mit Fachkollegen aus ganz Europa.

Das Landesgericht für Strafsachen an der Landesgerichtsstraße entstand im 19. Jahrhundert; wer dort oder in einer Kanzlei arbeitete, kannte Stempelmarken als tägliche Gebühr auf Eingaben. Die Nähe zum Universitätshauptgebäude brachte Gelehrte in den Bezirk. Die Nähe zum Theater in der Josefstadt, ab 1924 von Max Reinhardt geleitet, zeigt sich in Korrespondenz von Theaterfamilien. Der Bezirk blieb im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise wenig zerstört, deshalb sind ganze Familienarchive erhalten.

Stempelmarken auf Urkunden haben vor allem auf dem Dokument Wert; schneiden Sie sie bitte nicht aus. Briefe aus dem Vormärz ohne Marke, sogenannte Vorphilabriefe, erkennen wir an Ortsstempel und Taxvermerk. In den Biedermeierhäusern der Langen Gasse ohne Lift tragen wir die Alben selbst. Für die erste Einschätzung reicht ein Foto jeder Albumgattung, die Sichtung erfolgt bei Ihnen.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Stempelmarken auf Eingaben und Urkunden – Landesgericht und Kanzleien im Bezirk.
  • Vorphilatelistische Briefe und erste Ausgabe 1850 – Familienarchive in Biedermeierhäusern.
  • Gelehrtenkorrespondenz aus ganz Europa – Professorenhaushalte in Universitätsnähe.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Ist meine Briefmarkensammlung etwas wert?

Das hängt vom Inhalt ab. Viele Sammlungen der Nachkriegszeit bestehen aus häufigen Marken mit geringem Wert, einzelne klassische Marken, seltene Stempel und Briefe können aber erheblich sein. Wir sichten die Sammlung vollständig, bevor wir bewerten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.