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Briefmarken im 14. Bezirk, 1140 Wien

Briefmarken verkaufen in Penzing – Westbahn, Steinhof, Postmuseum

In Penzing verwahrt das Technische Museum Wien die Sammlung des einstigen Post- und Telegraphenmuseums – ein Vergleichsbestand für Sammlungen von der Westbahn bis zum Wienerwald.

Breitensee und das Viertel entlang der Linzer Straße sind Zinshaus- und Gemeindebaugebiet, darunter der Hugo-Breitner-Hof der 1950er-Jahre; Richtung Wienerwald folgen Villen, Siedlungen und Kleingärten. Alte Hütteldorfer und Hadersdorfer Familien, manche noch im Haus des Urgroßvaters, besitzen Sammlungen mit klassischen Marken der Monarchie, Arbeiterhaushalte eher Abo-Lieferungen und Bahnmotive. Mit der Westbahn kam 1858 die Bahnpost, Hütteldorf wurde Umsteigepunkt von der Stadtbahn auf den Fernzug.

Hans Schneiders Technisches Museum, begonnen 1909 und 1918 eröffnet, verwahrt die Sammlung des früheren Post- und Telegraphenmuseums und ist damit Vergleichsort für Postgeschichte. Von Koloman Moser stammen die Glasfenster am Steinhof ebenso wie die Jubiläumsmarken von 1908. Bis 1938 gehörte Hadersdorf-Weidlingau zu Niederösterreich; Briefe mit diesem Ortsstempel kennen Vorortsammler. Seit 1988 zeigt das Ernst Fuchs Museum in Wagners Villa I an der Hüttelbergstraße den Phantastischen Realismus.

Villen am Wienerwaldrand sichten wir mitsamt Dachboden und Arbeitszimmer an einem Termin; schwere Alben tragen wir hinunter. Bahnpoststempel der Westbahn und Ortsstempel von Hadersdorf bitte auf den Briefen lassen. Fotos der Albumrücken mit Gebietsangaben helfen uns bei der Vorbereitung. In den Gemeindebauten von Breitensee genügen Stiege und Türnummer, die Bewertung erfolgt vor Ort.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Bahnpoststempel der Westbahn – Bahnhof Hütteldorf und Strecke seit 1858.
  • Briefe mit Ortsstempeln von Hadersdorf-Weidlingau vor 1938 – niederösterreichische Vorgeschichte des Bezirks.
  • Klassische Marken aus Villensammlungen – Hütteldorf und Hadersdorf um 1900.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Soll ich Marken von Briefen ablösen?

Nein. Briefe und Karten können mehr wert sein als die abgelösten Marken, weil Stempel, Porto und Destination Postgeschichte belegen. Lassen Sie die Belege, wie sie sind.

Was bedeutet postfrisch?

Postfrisch ist eine ungebrauchte Marke mit vollständigem, unberührtem Originalgummi ohne Falzspur. Diese Erhaltung ist bei Marken der Zweiten Republik oft Voraussetzung für einen Sammlerwert.

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.