Wallfahrts- und Sterbebildchen
Kleine Heiligenbilder, Wallfahrtsandenken und gestanzte Papierspitzenbilder vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Andachtsbildchen begleiteten Gläubige bei Wallfahrten, Erstkommunion, Firmung und Begräbnis. Im 18. Jahrhundert wurden sie als Kupferstiche gedruckt und von Hand koloriert, in Klöstern auch mit Seide, Goldfolie und Stoff verziert. Im 19. Jahrhundert kamen Spitzenbilder auf: Mit Stahlformen wurde das Papier zu feiner Spitze gestanzt, in der Mitte ein gedrucktes oder gemaltes Heiligenbild. Wallfahrtsorte wie Mariazell, Maria Taferl und Maria Dreieichen gaben eigene Bildchen heraus, dazu kamen Sterbebildchen mit Foto und Lebensdaten der Verstorbenen.
Andachtsbildchen sind ein Sammelgebiet der Volksfrömmigkeit. Den Wert bestimmen Alter, Technik, Motiv, Herkunft und Erhaltung. Handkolorierte Kupferstiche, Klosterarbeiten mit Stoff und Goldfolie und feine Spitzenbilder des 19. Jahrhunderts sind gesucht, gedruckte Bildchen des 20. Jahrhunderts häufig. Eingerissene Spitze und Feuchtigkeitsflecken mindern den Wert. Gebetbücher mit eingelegten Bildchen bewerten wir zusammen; bitte nehmen Sie die Bildchen nicht heraus, weil die Zuordnung sonst verloren geht.
Woran man es erkennt
- Handkolorierte Kupferstiche
- Klosterarbeiten mit Seide und Goldfolie
- Gestanzte Spitzenbilder
- Wallfahrtsbildchen aus Mariazell
- Sterbebildchen
Wallfahrts- und Sterbebildchen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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