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Ansichtskarten & Ephemera im 15. Bezirk, 1150 Wien

Ansichtskarten aus Rudolfsheim-Fünfhaus: Westbahnhof und Stadthalle

Westbahnhof seit 1858, Stadthalle seit 1958: Fahrkarten, Kursbücher, Konzertplakate und Ansichtskarten liegen in Altmieterhaushalten oft jahrzehntelang beisammen.

In Fünfhaus und Sechshaus sammelt sich in kleinen Gründerzeitwohnungen langjähriger Mieter Papier aus einem halben Jahrhundert und mehr. Typisch sind Fahrkarten, Kursbücher und Reiseführer, denn der Westbahnhof war Ankunfts- und Abreiseort für den ganzen Westen. Dazu kommen Konzert- und Sportplakate, Programme und Eintrittskarten aus der Stadthalle, Notendrucke der Vorstadtsäle, Habsburg-Porträtdrucke und Gedenkkarten. Kellerabteile bewahren Koffer mit Fotoalben und Glückwunschkarten mehrerer Generationen.

Die Westbahn nach Linz eröffnete 1858; die Kaiserin-Elisabeth-Statue im Bahnhof erinnert daran, dass die Strecke ursprünglich Kaiserin-Elisabeth-Bahn hieß. Nach Kriegsschäden entstand der Bahnhof 1949–1952 neu. Roland Rainers Stadthalle von 1958 brachte Konzerte und Sportereignisse, deren Plakate heute gesammelt werden. Seit 1863 heißt Rudolfsheim nach Kronprinz Rudolf; im 19. Jahrhundert lockte Schwenders Kolosseum Besucher aus allen Teilen Wiens. Gefragt sind belebte Szenen der äußeren Mariahilfer Straße und des Bahnhofsvorplatzes.

Kursbücher und Fahrkarten wirken alltäglich, sind als Bestand aber gesucht; trennen Sie sie bitte nicht von Fotos und Reiseandenken. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos einiger Stücke und eine Übersicht der Kisten. Im Altbau ohne Lift tragen wir Kartons selbst hinunter. Für den ganzen Bestand nennen wir nach dem kostenlosen Termin einen Preis, den wir bar oder per Bank auszahlen.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Fahrkarten, Kursbücher und Reiseführer – Westbahnhof seit 1858
  • Konzert- und Sportplakate, Programme und Eintrittskarten – Wiener Stadthalle seit 1958
  • Ansichtskarten von Westbahnhof, Stadthalle und Mariahilfer Straße – Motive des Bezirks
  • Habsburg-Porträtdrucke und Gedenkkarten – Namensbezug zu Kronprinz Rudolf und Kaiserin Elisabeth

Mit Bezug zu Rudolfsheim-Fünfhaus

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 15. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.