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Ansichtskarten & Ephemera im 12. Bezirk, 1120 Wien

Ansichtskarten aus Meidling: Schönbrunn-Nähe, Bebelhof, Tivoli

Hinter dem Meidlinger Tor liegt der Schönbrunner Schlosspark; Andenken und Karten von dort liegen in Meidlinger Haushalten häufig. Karl Ehns Bebelhof steht für das Rote Wien.

Meidling mischt Vorort und Großstadt: niedrige Häuser in Altmannsdorf und Hetzendorf, Zinshäuser in Gaudenzdorf, Gemeindebauten vom Fuchsenfeldhof bis Am Schöpfwerk. In Wohnungen, in denen Familien seit Jahrzehnten leben, liegen Alben mit Karten von Meidlinger Hauptstraße, Theresienbad und Meidlinger Markt, dazu Krampus- und Neujahrskarten, Fahrscheine und Fotos vom Bahnhof Meidling. Andenken und Karten aus dem Schönbrunner Schlosspark kamen durch die Nachbarschaft fast nebenbei in die Familien.

Den Bebelhof baute Karl Ehn 1925/26, den Fuchsenfeldhof planten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger als frühen großen Hofbau der Gemeinde; Karten und Fotografien beider Anlagen gehören zum Sammelgebiet Rotes Wien. Das Tivoli zählte im frühen 19. Jahrhundert zu den Vergnügungsorten vor Schönbrunn, das Theresienbad trägt den Namen Maria Theresias. Seit 1841 fährt die Südbahn durch Meidling, der Bahnhof ist bis heute Knotenpunkt und Motiv von Bahn- und Stadtkarten.

Kellerabteile im Fuchsenfeldhof oder Am Schöpfwerk enthalten oft Schachteln mit Karten und Fotos, die beim Ausräumen leicht im Müll landen. Bitte heben Sie alles Bedruckte auf, bis wir es gesehen haben. Die Besichtigung ist kostenlos, Fotos einer Auswahl helfen. Für Bahn-Ephemera vom Bahnhof Meidling und Schönbrunn-Andenken nennen wir getrennte Preise und zahlen bar oder per Überweisung.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Andenken und Ansichtskarten von Schönbrunn – unmittelbare Nachbarschaft zum Schlosspark
  • Karten und Fotografien von Bebelhof und Fuchsenfeldhof – Wohnhausanlagen des Roten Wien
  • Fahrscheine und Bahnhofskarten – Südbahn und Bahnhof Meidling

Mit Bezug zu Meidling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 12. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.