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Ansichtskarten & Ephemera im 8. Bezirk, 1080 Wien

Ansichtskarten und Theaterzettel aus der Josefstadt verkaufen

Seit 1788 spielt das Theater in der Josefstadt; Programmhefte, Fotografien mit Widmung und Korrespondenz liegen in den Altbauwohnungen des Bezirks oft seit Generationen.

Drei- bis Fünfzimmerwohnungen in Biedermeier- und Gründerzeithäusern, im Krieg wenig beschädigt, bewahren gewachsene Papierbestände: Theaterprogramme, Fotografien mit Widmung, Briefe, Fotoalben, Glückwunsch- und Visitkarten. Familien, die über Generationen in derselben Wohnung lebten, sammelten Ansichtskarten von Piaristenplatz, Albertplatz und Langer Gasse, Karten aus der Sommerfrische und Ballspenden. Universitätsnähe und Landesgericht zeigen sich in Einladungen, Promotionsanzeigen und Drucksachen aus Kanzleien und Kliniken, oft in Mappen mit Familienkorrespondenz.

Unter Max Reinhardt, Direktor ab 1924, wurde das von Josef Kornhäusel 1822 umgebaute Theater in der Josefstadt zu einer führenden Bühne; Programmhefte und Rollenfotos der Reinhardt-Jahre sind gesucht. Das Volkskundemuseum im Palais Schönborn ist Vergleichssammlung für Volkskunst, zu der Wallfahrtsbildchen und Andachtsbilder gehören. Speise- und Getränkekarten Josefstädter Kaffeehäuser wie Eiles oder Hummel sind als Ephemera gefragt, ebenso Werbedrucke kleiner Geschäfte in der Josefstädter Straße.

Programmhefte und Fotos mit Widmung sind oft mit Briefen verbunden; bitte trennen Sie nichts, die Zusammenhänge erhöhen den Wert. Fotografieren Sie Widmungen, Stempel und Rückseiten. In Häusern ohne Lift tragen wir Kartons selbst über die Stiege. Die Besichtigung ist kostenlos, und für zusammenhängende Theaterbestände machen wir ein Gesamtangebot. Ihr Geld erhalten Sie bar oder auf Ihr Konto.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Theaterfotografien, Programmhefte und Autographen – Theater in der Josefstadt seit 1788
  • Andachtsbilder und volkstümliche Drucke – Sammeltradition im Umfeld des Volkskundemuseums
  • Visit-, Glückwunsch- und Einladungskarten – Universitäts- und Kanzleihaushalte mit langer Wohndauer

Mit Bezug zu Josefstadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 8. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Soll ich Briefmarken von den Karten ablösen?

Nein. Marke und Stempel gehören zur Karte und können ihren Wert erhöhen. Abgelöste Marken haben meist geringen Wert, die Karte verliert dagegen.

Kaufen Sie auch ganze Postkartenalben?

Ja. Lassen Sie die Karten im Album, damit Reihenfolge und Zusammenhang erhalten bleiben. Wir sichten das Album vollständig und machen ein Angebot für den ganzen Bestand.

Woran erkenne ich eine Karte der Wiener Werkstätte?

Wiener-Werkstätte-Karten tragen auf der Rückseite den Aufdruck der Werkstätte mit Nummer. Die Entwerfer sind oft mit Monogramm im Bild vermerkt. Nachdrucke unterscheiden sich durch Papier und Druckart.

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.