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Ansichtskarten & Ephemera

Patriotische Karten und Kriegsfürsorgekarten 1914 bis 1918

Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg mit patriotischen Motiven, Herrscherbildnissen und Wohltätigkeitszweck.

Während des Ersten Weltkriegs wurden in Österreich-Ungarn Postkarten in großer Zahl gedruckt, um die Stimmung zu heben und Geld für Soldaten, Verwundete und Hinterbliebene zu sammeln. Das k. u. k. Kriegsfürsorgeamt und das Kriegshilfsbüro gaben offizielle Karten mit Herrscherbildnissen, Truppendarstellungen, Allegorien und Ansichten der Kriegsschauplätze heraus, deren Erlös der Fürsorge zufloss. Künstler der Wiener Werkstätte, Militärmaler und Karikaturisten lieferten Entwürfe. Dazu kommen Karten der Verbündeten, Bündniskarten und Karten zu Spendenaktionen wie dem Wehrmann in Eisen.

Ins Gewicht fallen Herausgeber, Künstler, Motiv, Seltenheit und Erhaltung. Offizielle Kriegsfürsorgekarten mit Künstlerentwurf, Karten der Wiener Werkstätte und seltene Motive zu einzelnen Truppenkörpern sind gesucht, häufige Herrscherkarten weniger. Gelaufene Karten mit Feldpoststempel interessieren zusätzlich Philatelisten und werden zusammen mit der übrigen Feldpost einer Familie bewertet. Wir ordnen Bestände nach Herausgebern, Serien und Nummern und bewerten seltene Karten einzeln, häufige im Konvolut.

Woran man es erkennt

  • Karten des Kriegsfürsorgeamts
  • Herrscherbildnisse und Allegorien
  • Bündniskarten
  • Wehrmann in Eisen
  • Feldpoststempel

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.