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Ansichtskarten & Ephemera im 23. Bezirk, 1230 Wien

Ansichtskarten aus Liesing: Sommerfrische in Mauer, Rodaun, Kalksburg

Mauer und Rodaun waren um 1900 Sommerfrischen mit Heurigen und Villen; Ansichtskarten dieser Orte und Filmplakate vom Rosenhügel sind typische Liesinger Bestände.

Wiener Familien verbrachten um 1900 die Sommer in Mauer, Rodaun und Kalksburg; Ansichtskarten von Maurer Hauptplatz, Rodauner Bergkirche und Jesuitenkolleg Kalksburg gingen von dort an Verwandte in der Stadt. In Villen und Winzerhäusern, die über Generationen in einer Familie blieben, liegen solche Karten neben Heurigenkarten, Weinetiketten und Andachtsbildchen aus den Dorfkirchen. Großwohnanlagen wie Alt-Erlaa bringen dagegen Konzert- und Kinokarten, Programme und Urlaubskarten der 1970er- und 1980er-Jahre.

In den Filmstudios am Rosenhügel produzierte ab 1938 die Wien-Film; Filmplakate, Standfotos und Programmhefte aus dieser Produktion sind gesucht. Aus Hofmannsthals Rodauner Jahren im Fuchs-Schlössl stammen Briefe und Karten, die zu den Autographen zählen. Das Jesuitenkolleg Kalksburg, 1856 gegründet, hinterließ Jahresberichte, Schülerfotos und Andachtsbilder. Die Südbahn mit dem Bahnhof Liesing verband die Sommerfrischen seit dem 19. Jahrhundert mit der Stadt, Fahrscheine und Fahrpläne gehören zum Bestand.

Sommerfrischenkarten sind oft beschriftet und frankiert; Text, Marke und Stempel gehören zusammen, lösen Sie bitte nichts ab. Fotografieren Sie Vorder- und Rückseite einiger Karten. Bei Villen am Hang in Rodaun und Kalksburg gehören Dachboden und Weinkeller zum kostenlosen Termin. Für Filmplakate und Standfotos nennen wir einen eigenen Preis; bezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Ansichtskarten von Mauer, Rodaun und Kalksburg – Sommerfrischenmotive um 1900
  • Filmplakate, Standfotos und Programmhefte – Filmstudios am Rosenhügel und Wien-Film
  • Jahresberichte, Andachtsbilder und Schulfotos – Jesuitenkolleg Kalksburg

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.