Postimpressionismus im 1. Bezirk, 1010 Wien
Postimpressionismus in der Inneren Stadt: Miethke und van Gogh 1906
Nach der Secessionsschau von 1903 zeigte die Galerie Miethke 1906 eine van-Gogh-Ausstellung – zwei Stationen, an denen Wien die französische Moderne kennenlernte.
Die Secession zeigte 1903 Werke von Cézanne, van Gogh und Gauguin; drei Jahre später widmete die Galerie Miethke Vincent van Gogh eine eigene Ausstellung. Die Galerie stand damals unter der künstlerischen Leitung von Carl Moll und gehörte zu den Kunsthandlungen der Altstadt, über die französische und österreichische Moderne an Wiener Sammler ging. Die Händlerzone um Dorotheergasse, Spiegelgasse und Plankengasse besteht bis heute, ebenso das Dorotheum, 1707 als Versatz- und Fragamt gegründet und seit 1788 im ehemaligen Dorotheerkloster.
Aus Wohnungen der Ringstraßenzone und der Altstadt kommen Kataloge der Galerie Miethke und der Secession, Druckgrafik französischer und österreichischer Künstler um 1900 sowie Gemälde, die in diesen Kunsthandlungen gekauft wurden. Galerieetiketten auf Rahmen und Keilrahmen sind wertvolle Hinweise für Datierung und Erwerb. Wir prüfen Signatur, Leinwand und Etiketten und gleichen Zuschreibungen mit Werkverzeichnissen ab. Bei Bildern aus Sammlungen, die nach 1938 zerschlagen wurden, klären wir die Provenienz.
Postimpressionismus in anderen Bezirken
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular