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Antiquitäten Wien

Teppiche im 8. Bezirk, 1080 Wien

Teppiche aus der Josefstadt: Perser auf altem Parkett

Kachelöfen, Kastenfenster und originales Parkett: In den Altbauwohnungen der Josefstadt liegen Teppiche oft seit Generationen am selben Platz.

Drei bis fünf Zimmer, Doppelflügeltüren, Kastenfenster und Parkett, das seit der Gründerzeit nicht abgeschliffen wurde: So sehen viele Wohnungen um Lange Gasse, Piaristengasse und Hamerlingplatz aus. Auf diesen Böden liegen Perser und Kaukasier, die eine Familie vor Jahrzehnten gekauft hat, im Salon ein großes Format, in den Zimmern Brücken. Die Sonne durch die Kastenfenster bleicht den Flor auf der Fensterseite aus, der Kachelofen trocknet die Wolle. Weil Josefstädter Wohnungen oft von einer Generation an die nächste gehen, liegen die Teppiche oft noch dort, wo sie zuerst ausgerollt wurden.

Für ländliche Textilien, Fleckerlteppiche und bäuerliche Webarbeiten ist das Volkskundemuseum im Palais Schönborn die wichtigste Vergleichssammlung Wiens. Die Sammlung umfasst auch Textilien aus den ehemaligen Kronländern der Monarchie. In Josefstädter Haushalten liegen solche Stücke neben Orientteppichen und wurden lange gering geschätzt, obwohl Sammler gerade alte Flachgewebe gezielt suchen. Die Palais Auersperg und Strozzi erinnern an adelige Haushalte mit Wandbehängen und Tapisserien.

Liegt ein Teppich seit Jahrzehnten unter schweren Möbeln, zeigen sich Druckstellen und Mottenfraß erst beim Wegrücken; wir sehen ihn uns an Ort und Stelle an. In Biedermeierhäusern ohne Lift tragen wir gerollte Stücke über die Stiege. Orientteppich Koppensteiner, etwas weiter nördlich in der Währinger Straße 67 in 1090 Wien gelegen, kann Teppiche fachgerecht waschen, restaurieren und bewerten. Bitte vorher keine chemische Reinigung.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Perser und Kaukasier aus Familienbesitz – Altbauwohnungen mit originalem Parkett um Lange Gasse und Piaristengasse
  • Fleckerlteppiche und bäuerliche Webarbeiten – Sammeltradition im Umfeld des Volkskundemuseums
  • Wandbehänge und Tapisserien – Ausstattung der Palais und großbürgerlichen Wohnungen

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?

Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.

Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.

Woran erkenne ich, ob mein Teppich handgeknüpft ist?

Drehen Sie eine Ecke um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist das Muster auf der Rückseite gut sichtbar und leicht unregelmäßig, die Fransen sind Teil der Kette. Eine glatte Rückseite mit Latex oder Stoff und angenähte Fransen sprechen für Maschinenware.

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.