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Gold & Altgold im 8. Bezirk, 1080 Wien

Gold verkaufen in der Josefstadt – Erbstücke aus Altbauwohnungen

Wenig Kriegsschäden, lange Wohndauer: In Josefstädter Altbauwohnungen blieb Goldschmuck oft über Generationen in derselben Schatulle.

Der 8. Bezirk ist kleinteilig und alt: Biedermeier- und Vormärzhäuser in Piaristengasse und Lenaugasse, dazwischen Gründerzeithäuser mit drei- bis fünfzimmrigen Wohnungen, Kachelöfen und Kastenfenstern. Gemeindebauten sind die Ausnahme, Eigentumswohnungen in sanierten Häusern häufig. Gold liegt hier in der Schatulle der Großmutter, in Sekretärladen und Schreibtischen: Medaillons mit Haarlocke, Granatschmuck, teils in Gold gefasst, Siegelringe, Taschenuhren und Dukaten aus der Monarchie.

Eine eigene Goldschmiedetradition hat die Josefstadt nicht; die Bezüge laufen über ihre Bewohner. Universität, Landesgericht und Kliniken in Gehweite machten den Bezirk zum Wohnort von Juristen, Ärzten und Beamten, deren Haushalte Siegelringe, goldene Manschettenknöpfe und Herrenuhren hinterlassen. Da Bomben die Josefstadt weitgehend verschonten, blieben Wohnungen samt Inhalt erhalten. Mit dem Palais Schönborn, das Hildebrandt 1706–1711 baute, und dem Palais Auersperg erinnert der Bezirk an den Adel des 18. Jahrhunderts.

Siegelringe mit geschnittenem Wappen oder Monogramm bewerten wir nach Schnitt und Stein, nicht allein nach Gewicht. Feingehalt und Gewicht ermitteln wir vor Ihren Augen, den Tageswert nennen wir mit dem Angebot. Bei Uhren mit Goldgehäuse sehen wir das Werk an, bevor wir über den Goldwert sprechen. Wer zuerst nur wissen will, was er hat, schickt Fotos von Stücken und Punzen per WhatsApp.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Medaillons, Granatschmuck und Biedermeier-Erbstücke – Bürgerhäuser in Piaristengasse und Langer Gasse.
  • Siegelringe, Manschettenknöpfe und Taschenuhren – Juristen- und Beamtenhaushalte nahe Universität und Landesgericht.
  • Dukaten und Kronen-Goldmünzen – Familienreserven in Wohnungen mit langer Wohndauer.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Gold & Altgold

Lohnt es sich, einen alten Goldring einschmelzen zu lassen, statt ihn zu verkaufen?

Das hängt vom Stück ab. Ringe des Biedermeier, des Historismus oder des Art déco und signierter Schmuck haben häufig einen Wert über dem Material. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold bewertet werden.

Wie läuft die Bewertung von Gold aus einer Verlassenschaft ab?

Wir sichten den gesamten Bestand vor Ort, trennen Schmuck mit Objektwert, Münzen und Materialgold und wiegen in Ihrer Anwesenheit. Für den Gerichtskommissär oder die Miterben erhalten Sie eine Aufstellung mit Gewicht und Feingehalt je Position.

Wie wird der Ankaufsbetrag für Altgold berechnet?

Das Gewicht jedes Feingehalts wird mit seinem Goldanteil multipliziert; das Ergebnis ist das Feingewicht. Dieses wird mit dem Tageskurs für Feingold verrechnet, abzüglich der Kosten für das Scheiden der Legierung und der Handelsspanne.

Muss ich meinen Goldschmuck vorher sortieren?

Nein. Zeigen Sie alles, auch Stücke, die Sie für Modeschmuck halten. Wir trennen nach Feingehalt und prüfen jedes Teil einzeln.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.