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Teppiche im 22. Bezirk, 1220 Wien

Teppiche aus der Donaustadt: UNO-City und Einfamilienhaus

Mitarbeiter der UNO-City bringen Teppiche aus aller Welt mit, Familien in Aspern und Essling bewahren Perser aus den Jahrzehnten des Hausbaus.

Zwei Welten liegen nebeneinander: Rund um Kagran und die Donau City wohnen Angehörige der internationalen Organisationen, deren Haushalte Teppiche aus Iran, Afghanistan, der Türkei, Zentralasien und Nordafrika enthalten, oft auf Dienstreisen gekauft. Die Einfamilienhäuser in Essling, Aspern, Süßenbrunn und Breitenlee haben viele Familien nach dem Krieg eigenhändig errichtet und später ausgebaut; dort liegen Perser und Kaukasier, die in den 1960er- und 1970er-Jahren als Anschaffung fürs Leben galten. In den alten Bauernhöfen kommen Fleckerlteppiche und Webarbeiten hinzu.

Seit 1973 wuchs nach Johann Stabers Plänen die UNO-City mit ihren Y-förmigen Türmen; seither prägen die internationalen Organisationen die Nachbarschaft. Donaupark und Donauturm gehen auf die Gartenschau WIG 64 zurück; das Gänsehäufel erhielt nach 1945 einen Neubau von Fellerer und Wörle. Die Häuser der Nachkriegsjahrzehnte in Aspern und Essling sind die Orte, an denen die Teppiche dieser Zeit erhalten blieben.

Teppiche aus Diplomaten- und UNO-Haushalten prüfen wir auf Herkunft; bei Tierfellen und Stücken mit Elfenbein- oder Schildpattbeschlägen gelten die Artenschutzregeln. In Einfamilienhäusern sehen wir Haus, Garage und Dachboden in einem Termin an. Bewertung, Wäsche und Restaurierung übernimmt auf Wunsch Orientteppich Koppensteiner, ein Fachbetrieb mit Werkstatt in Wien-Alsergrund, Währinger Straße 67, PLZ 1090.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Teppiche aus Iran, Afghanistan und Zentralasien – Haushalte im Umfeld der internationalen Organisationen
  • Perser und Kaukasier der 1960er- und 1970er-Jahre – Einfamilienhäuser in Aspern und Essling
  • Fleckerlteppiche und Webarbeiten – alte Bauernhöfe in Breitenlee und Süßenbrunn

Mit Bezug zu Donaustadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 22. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Was ist der Unterschied zwischen einer Brücke und einem Läufer?

Brücke nennt man im Handel einen Teppich von etwa 1,2 bis 1,5 Metern Breite und rund 1,8 bis 2,3 Metern Länge. Ein Läufer ist schmal und lang, meist 0,6 bis 1 Meter breit und zwei bis sechs Meter lang.

Ist mein Seidenteppich wirklich aus Seide?

Das prüfen wir bei der Besichtigung. Viele Seidenteppiche bestehen aus Viskose oder merzerisierter Baumwolle. Echte Seide hat eine sehr feine Knüpfung, einen eigenen Glanz und dünne, feste Kettfäden.

Nehmen Sie auch sehr große Teppiche?

Ja. Saalformate über drei mal vier Meter besichtigen wir vor Ort und übernehmen nach dem Ankauf den Abtransport. Der Markt für sehr große Formate ist kleiner, was sich in der Bewertung niederschlägt.

Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?

Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.