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Antiquitäten Wien

Teppiche im 18. Bezirk, 1180 Wien

Orientteppiche aus dem Währinger Cottage

Große Wohnräume im Cottage, Souterrain und Dachboden als Lager: In Währing liegen Orientteppiche oft seit Jahrzehnten. Koppensteiner sitzt an derselben Straße, stadteinwärts.

Wer im Cottage wohnt, hat Platz: Villen mit Erkern und Fachwerk, Souterrain, Dachboden und Gartenhaus, dazu große Altbauwohnungen um Gentzgasse und Kutschkermarkt. In diesen Räumen liegen Orientteppiche in allen Formaten, vom Saalformat im Speisezimmer bis zur Brücke vor dem Bücherkasten. Professoren, Ärzte und Schriftsteller, die hier über Jahrzehnte lebten, kauften Teppiche wie Bücher – Stück für Stück, manchmal auf Reisen. In Gersthof und Pötzleinsdorf kommen bäuerliche Webarbeiten aus den alten Weinbauernhäusern hinzu.

Orientalisierende Details neben klassizistischen und neogotischen Formen kennzeichnen das Geymüllerschlössel von 1808 – ein frühes Zeugnis jener Orientbegeisterung, die später Perser in die Wiener Salons brachte. Angeregt von Heinrich von Ferstel, entstand 1872 der Cottage-Verein, der das Villenviertel anlegte. Adolf Loos, der in der Starkfriedgasse 1927/28 das Haus Moller baute, setzte in seinen Interieurs häufig Orientteppiche ein. Nach 1938 wurden zahlreiche Villen enteignet, Rückstellungsverfahren betrafen auch Einrichtungen.

Bei Teppichen aus Cottage-Haushalten mit einem Eigentümerwechsel in den Jahren 1938 bis 1945 wird die Herkunft vor dem Ankauf geprüft. Die Währinger Straße führt vom Bezirk stadteinwärts über den Gürtel; an der Währinger Straße 67, schon in 1090 Wien, arbeitet Orientteppich Koppensteiner, der Teppiche bewertet, wäscht und restauriert. Teppiche aus Souterrain und Gartenhaus sehen wir vor Ort an, bevor sie bewegt werden.

Was in Währing häufig auftaucht

  • Orientteppiche aller Formate – große Wohnräume in Cottagevillen und Altbauwohnungen
  • Seidenteppiche und Sammlerstücke – Reisemitbringsel aus Gelehrtenhaushalten
  • Bäuerliche Webarbeiten – alte Weinbauernhäuser in Gersthof und Pötzleinsdorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 18. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?

Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.

Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.

Woran erkenne ich, ob mein Teppich handgeknüpft ist?

Drehen Sie eine Ecke um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist das Muster auf der Rückseite gut sichtbar und leicht unregelmäßig, die Fransen sind Teil der Kette. Eine glatte Rückseite mit Latex oder Stoff und angenähte Fransen sprechen für Maschinenware.

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.