Teppiche im 23. Bezirk, 1230 Wien
Teppiche aus Liesing: Villen in Rodaun und Wohnpark Alt-Erlaa
Landhäuser in Rodaun, Mauer und Kalksburg bewahren Perser aus der Sommerfrische-Zeit, Alt-Erlaa moderne Knüpfteppiche der 1970er-Jahre.
Die Sommerfrischen am Wienerwaldrand, Rodaun, Mauer und Kalksburg, brachten um 1900 Villen und Landhäuser hervor, in denen Perser, Kaukasier und Kelims bis heute liegen. Viele dieser Häuser blieben in einer Familie, mit Weinkeller, Presshaus und Dachboden als Lager. Ganz anders der Wohnpark Alt-Erlaa mit seinen Terrassenwohnungen: Dort kamen in den 1970er- und 1980er-Jahren moderne Knüpfteppiche, Berberteppiche und Designerteppiche in die Wohnungen. In Atzgersdorf, Liesing und Inzersdorf überwiegen Brücken, Läufer und Bettumrandungen aus Gemeinde- und Reihenhäusern.
Im Rodauner Fuchs-Schlössl wohnte Hugo von Hofmannsthal, das Jesuitenkolleg Kalksburg geht auf das Jahr 1856 zurück. Harry Glück plante den Wohnpark Alt-Erlaa, dessen drei Blöcke bis zu 27 Geschoße erreichen und dessen Wohnungen Terrassen haben. Fritz Wotrubas Kirche auf dem Georgenberg (1974–1976) ist aus Betonquadern gefügt. Altar- und Kirchenteppiche, wie Pfarren und Kollegien sie verwenden, kommen bei Auflösungen kirchlicher Einrichtungen mitunter in den Handel.
Teppiche aus Weinkellern und Presshäusern in Mauer prüfen wir auf Stockflecken und morsche Kettfäden. In Alt-Erlaa sehen wir Wohnung und Abteil bei einem Termin an. Für Wäsche, Restaurierung und Bewertung empfehlen wir Orientteppich Koppensteiner – Adresse Währinger Straße 67, A-1090 Wien. Für die erste Einschätzung reichen zwei Fotos, die Schauseite und die Knotenseite. Kirchliche Teppiche kaufen wir nur mit geklärter Herkunft.
Was in Liesing häufig auftaucht
- Perser, Kaukasier und Kelims – Villen und Landhäuser in Rodaun, Mauer und Kalksburg
- Moderne Knüpfteppiche und Berberteppiche – Wohnungen im Wohnpark Alt-Erlaa
- Altar- und Kirchenteppiche – Pfarren und Kollegium Kalksburg; nur mit geklärter Herkunft
Objektgruppen
- Salonteppiche und Saalformate
- Brücken (Format & Bewertung)
- Läufer für Vorzimmer und Stiege
- Galerien (Langformate)
- Kleinformate und Pushti
- Bettumrandungen
- Seidenteppiche (Format & Pflege)
- Flachgewebe im Überblick
- Wandteppiche und Wandbehänge
- Satteltaschen und Taschenfronten
- Salztaschen, Zeltbänder und Pferdedecken
- Teppichkissen und Polsterbezüge
- Rund- und Sonderformate
- Teppichfragmente und Sammlerstücke
- Figurale Knüpfteppiche
- Datierte und signierte Teppiche
- Teppiche österreichischer Manufakturen
- Künstler- und Designerteppiche
- Maschinengewebte Teppiche der Gründerzeit
- Moderne Knüpfteppiche nach 1970
- Altar- und Kirchenteppiche
- Reparaturbedürftige Teppiche
Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien
Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.
Künstler
4
- Josef Hoffmann1870–1956
- Koloman Moser1868–1918
- Josef Frank1885–1967
- Ugo Zovetti1879–1974
Manufakturen & Marken
7
- Joh. Backhausen & Söhneseit 1849
- Philipp Haas & Söhneab 1810 bis ins 20. Jahrhundert
- Ginzkeyab 1843 bis 1945
- Wiener Werkstätte1903–1932
- Wiener Gobelin-Manufaktur20. Jahrhundert
- Haus & Gartenseit 1925
- Svenskt Tennseit 1924
Teppiche nach Herkunft
155
- Abadeh
- Abrasch
- Afghan
- Afghanische Kriegsteppiche
- Afschan
- Afshar
- Agra
- Ahar
- Akstafa
- Amritsar
- Anatolischer Kelim
- Antik, semi-antik, neu
- Arabatschi
- Arak
- Ardebil
- Art-déco-Teppiche
- Aubusson-Teppiche
- Azilal
- Bachtiar
- Backhausen-Teppiche
- Baotou
- Belutsch (Afghanistan)
- Belutsch (Persien)
- Beni Ourain
- Berberteppiche
- Bergama
- Beschir
- Bessarabien
- Bidjar
- Birdjand
- Borchalou
- Boteh
- Boucherouite
- Brücke (Teppichformat)
- Buchara
- Chila
- China Art Déco
- Chodor
- Chondzoresk
- Dagestan
- Derbent
- Döşemealtı
- Dschidschim
- Engsi
- Ersari
- Fachralo
- Ferahan
- Gabbeh
- Gartenmuster
- Gebetsteppich
- Gendje
- Ghom
- Ginzkey-Teppiche
- Gördes
- Gorovan
- Gul
- Haas-Teppiche
- Hamadan
- Herati
- Hereke
- Heriz
- Holbein- und Lotto-Muster
- Hosseinabad
- Ikat
- Indo-Gabbeh
- Indo-Täbris und Indo-Nain
- Isfahan
- Jagdmuster
- Joshagan
- Jugendstil-Teppiche aus Wien
- Kairouan
- Karabagh
- Karadja
- Karatschoph
- Kars
- Kasak
- Kaschan
- Kaschkai
- Kaukasus-Kelim
- Kayseri
- Kelim
- Kerman
- Khotan
- Knotenarten
- Knotendichte
- Konya
- Korkwolle
- Kuba (Kaukasus)
- Kula
- Kurdische Teppiche
- Ladik
- Lahore
- Läufer und Galerie
- Lebensbaummuster
- Lesghi
- Lilian-Teppiche
- Lori-Pambak
- Luri
- Mahal
- Malayer
- Mamluken-Teppiche
- Maschinen- und Tuftteppiche
- Medaillonmuster
- Mehraban
- Mesched
- Mihrab
- Milas
- Mina-Khani
- Moud
- Mudjur
- Mughal-Teppiche
- Nain
- Nepal-Teppiche
- Ningxia
- Pakistan Bukhara
- Peking-Teppiche
- Pendeh
- Pflanzenfarben und synthetische Farben
- Salor
- Samarkand
- Saruk
- Saryk
- Savonnerie-Teppiche
- Schirwan
- Seichur
- Seidenteppich
- Senneh
- Seraband
- Shiraz
- Sileh
- Skandinavische Rya
- Smyrna
- Sumakh
- Sumakh-Technik
- Suzani
- Täbris
- Talisch
- Tapisserien
- Taşpınar
- Tekke
- Tibet-Teppiche
- Turkmenische Taschen
- Ushak
- Vasenmuster
- Veramin
- Verneh
- Viss
- Wiener-Werkstätte-Teppiche
- Yahyali
- Yazd
- Yomut
- Yürük
- Zandjan
- Ziegler-Mahal
- Zili
Epochen & Stile
10
- Historismusum 1840–1914
- Ringstraßenstilum 1860–1890
- Makartstilum 1870–1890
- Orientalismusum 1830–1914
- Jugendstilum 1895–1914
- Stil der Wiener Werkstätte1903–1932
- Art découm 1920–1940
- Bauhaus1919–1933
- Skandinavisches Designum 1930–1975
- Nachkriegsmoderneum 1945–1970
Materialien, Techniken & Punzen
2
Fragen zu Teppiche
Ist mein Seidenteppich wirklich aus Seide?
Das prüfen wir bei der Besichtigung. Viele Seidenteppiche bestehen aus Viskose oder merzerisierter Baumwolle. Echte Seide hat eine sehr feine Knüpfung, einen eigenen Glanz und dünne, feste Kettfäden.
Nehmen Sie auch sehr große Teppiche?
Ja. Saalformate über drei mal vier Meter besichtigen wir vor Ort und übernehmen nach dem Ankauf den Abtransport. Der Markt für sehr große Formate ist kleiner, was sich in der Bewertung niederschlägt.
Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?
Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.
Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?
Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.
Teppiche in den Nachbarbezirken
Weitere Sparten in Liesing
- Alte Meister
- Gemälde des 19. Jahrhunderts
- Klassische Moderne
- Zeitgenössische Kunst
- Gemälde & Ölbilder
- Grafik, Zeichnungen & Aquarelle
- Fotografie
- Skulpturen & Plastiken
- Wiener Bronzen
- Jugendstil & Wiener Werkstätte
- Design des 20. Jahrhunderts
- Antike Möbel
- Glas & Kristall
- Porzellan
- Keramik, Majolika & Fayence
- Silber & Tafelsilber
- Gold & Altgold
- Schmuck & Juwelen
- Armbanduhren
- Taschenuhren
- Pendel-, Stand- & Tischuhren
- Textilien, Stickerei & Spitze
- Lampen, Luster & Leuchter
- Bücher & Antiquariat
- Autographen, Handschriften & Dokumente
- Ansichtskarten & Ephemera
- Münzen & Medaillen
- Banknoten & Papiergeld
- Briefmarken
- Militaria, Orden & Uniformen
- Historische Blankwaffen & Rüstungen
- Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
- Asiatika
- Ikonen & sakrale Kunst
- Volkskunst & Krippen
- Tribal Art & außereuropäische Kunst
- Wissenschaftliche Instrumente & Globen
- Musikinstrumente
- Grammophone, Radios, Kameras & Technik
- Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst
- Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
- Schreibgeräte, Feuerzeuge & Raucherbedarf
- Vintage-Mode, Handtaschen & Accessoires
- Klassische Fahrzeuge
- Altwaren & Hausrat mit Sammlerwert
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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