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Teppiche im 11. Bezirk, 1110 Wien

Teppiche aus Simmering: Gemeindebau, Dorfhaus und Siedlung

Ein Gemeindebau Josef Franks steht an der Simmeringer Hauptstraße, in den alten Ortskernen liegen Teppiche aus mehreren Generationen.

Simmering ist ein Bezirk mit langen Familiengeschichten: Wer bei der Bahn, in den Maschinenfabriken oder in den Gärtnereien der Simmeringer Haide arbeitete, blieb oft im Bezirk. Wo in Altsimmering und Kaiserebersdorf noch Dorfhäuser mit Hoftrakten stehen, liegen Teppiche in Stube und Kammer, in den Gemeindebauten an der Hauptstraße Brücken und Läufer der Nachkriegszeit, in Einfamilienhäusern im Süden ein ganzer Hausstand. Wird ein solches Haus aufgelöst, kommen oft Teppiche aus drei oder vier Jahrzehnten zusammen.

Josef Frank, der mit Haus & Garten auch Teppiche entwarf, plante gemeinsam mit Oskar Wlach die Wohnhausanlage an der Simmeringer Hauptstraße 142–150, fertig 1932. Svenskt Tenn in Stockholm führt seine Muster bis heute. Kirchen wie die Karl-Lueger-Gedächtniskirche am Zentralfriedhof, ein Kuppelbau Max Hegeles, oder St. Laurenz in Altsimmering verwenden Altarteppiche, eine eigene Gattung, die bei Auflösungen kirchlicher Haushalte in den Handel kommt. Steinmetze und Bestattungsbetriebe prägen die Umgebung des Friedhofs.

Bei der Auflösung eines Einfamilienhauses sehen wir alle Räume samt Dachboden an; gerollte Teppiche im Gartenhaus bitte trocken lagern, bis wir kommen. Für Wäsche, Restaurierung und eine Bewertung, unabhängig vom Ankauf, gibt es Orientteppich Koppensteiner – Sie finden den Betrieb in der Währinger Straße 67 im 9. Bezirk, Postleitzahl 1090. Kaukasier und Perser aus Simmeringer Haushalten nehmen wir mit, Maschinenteppiche ohne Sammlerwert nicht.

Was in Simmering häufig auftaucht

  • Brücken und Läufer der Nachkriegszeit – Gemeindebauwohnungen entlang der Simmeringer Hauptstraße
  • Teppiche aus mehreren Jahrzehnten – Dorfhäuser mit Hoftrakten in Altsimmering und Kaiserebersdorf
  • Altar- und Kirchenteppiche – Pfarren und kirchliche Einrichtungen im Bezirk

Mit Bezug zu Simmering

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 11. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 11. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?

Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.

Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.

Woran erkenne ich, ob mein Teppich handgeknüpft ist?

Drehen Sie eine Ecke um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist das Muster auf der Rückseite gut sichtbar und leicht unregelmäßig, die Fransen sind Teil der Kette. Eine glatte Rückseite mit Latex oder Stoff und angenähte Fransen sprechen für Maschinenware.

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.