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Historische Blankwaffen & Rüstungen im 8. Bezirk, 1080 Wien

Degen, Säbel und Mensurschläger aus der Josefstadt

Landesgericht, Universitätsnähe und das Theater in der Josefstadt: In Josefstädter Altbauwohnungen hängen Beamtendegen, Studentenwaffen und Offizierssäbel oft seit Generationen.

Die Josefstadt überstand den Zweiten Weltkrieg mit wenigen Schäden, und in den Biedermeier- und Gründerzeithäusern an Langer Gasse, Piaristengasse und Lenaugasse blieben Einrichtungen über Generationen beisammen. Neben Bibliotheken und Bildern finden sich dort Beamtendegen, Offizierssäbel mit Portepee und Mensurschläger, die Väter und Großväter aus ihrer Studienzeit aufbewahrten. Juristenhaushalte nahe dem Landesgericht hinterlassen Galadegen der Beamtenuniform, Altbauten in Breitenfeld eher Bajonette und Mannschaftssäbel.

Mit dem neuen Hauptgebäude der Universität am Ring und dem Landesgericht in der Landesgerichtsstraße zogen im 19. Jahrhundert Studenten, Richter und Beamte in den Bezirk. Staatsbeamte trugen zu feierlichen Anlässen Uniform mit Degen, Studentenverbindungen fochten Mensuren mit Korb- und Glockenschlägern. Max Reinhardts Theater in der Josefstadt brauchte für Klassikeraufführungen Degen und Rüstungsteile. Das Volkskundemuseum im Palais Schönborn sammelt ländlichen Hausrat aus dem Alpenraum und dient bei bäuerlichen Messern als Vergleich.

Mensurschläger tragen oft Wappen, Farben oder Gravuren einer Verbindung; lassen Sie Couleurband und Korb beisammen. Degenklingen mit Ätzung reinigen Sie bitte nicht. Blankwaffen dürfen wir ohne Weiteres ankaufen, Schusswaffen aus Sammlungen vermitteln wir an befugte Waffenhändler. Bei der kostenlosen Besichtigung bewerten wir Säbel und Degen gemeinsam mit Uniformteilen, Orden und Urkunden aus demselben Nachlass.

Was in Josefstadt häufig auftaucht

  • Beamten- und Galadegen – Juristen- und Beamtenhaushalte nahe dem Landesgericht
  • Mensurschläger mit Couleur – Studentenverbindungen im Umfeld der Universität
  • Offizierssäbel mit Portepee – Biedermeier- und Gründerzeithäuser in Langer Gasse und Piaristengasse

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 8. Bezirk.

Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Historische Blankwaffen & Rüstungen

Was mache ich mit alten Gewehren und Pistolen?

Für Schusswaffen, auch historische, ist ein befugter Waffenhändler zuständig. Wir vermitteln Ihnen den Kontakt; der Händler übernimmt die Waffen und die nötigen Formalitäten.

Woran erkenne ich, ob eine Rüstung alt ist?

Hinweise sind Gewicht, Schmiedespuren, Nieten, Marken der Plattner und Lederreste. Viele Rüstungen in Wiener Wohnungen stammen aus dem Historismus und dienten als Dekoration; auch sie haben einen Markt, werden aber anders bewertet.

Soll ich Rost von der Klinge entfernen?

Nein. Schleifen, Polieren und chemische Rostentferner zerstören Ätzungen, Bläuung und Patina. Lassen Sie die Waffe so, wie sie ist, und lagern Sie sie trocken.

Kaufen Sie japanische Schwerter?

Ja. Katana, Wakizashi und Tanto werden nach Schmied, Epoche, Klingenqualität und Montierung bewertet, Tsuba und Schwertzubehör auch einzeln. Viele Schwerter in Europa sind spätere Souvenirarbeiten; wir unterscheiden sie von alten Klingen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.