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Teppiche

Maschinengewebte Teppiche der Gründerzeit

Industriell gewebte Teppiche und Läufer des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit orientalisierenden und historistischen Mustern.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts machten Jacquardwebstühle und neue Techniken wie Axminster und Wilton gemusterte Teppiche für breite Schichten erschwinglich. Philipp Haas & Söhne und Ginzkey fertigten maschinengewebte Teppiche, Läufer und Vorleger mit orientalisierenden, historistischen und später Jugendstilmustern, die in vielen Wiener Wohnungen der Gründerzeit lagen. Auch englische, belgische und deutsche Fabriken lieferten nach Österreich. Viele dieser Teppiche haben einen Flor aus Wolle auf einem Grundgewebe aus Jute oder Baumwolle.

Maschinengewebte Teppiche haben meist einen geringeren Wert als handgeknüpfte, frühe Stücke in gutem Zustand und mit ungewöhnlichen Mustern sind aber für Sammler von Interieurs der Gründerzeit und des Jugendstils interessant. Ins Gewicht fallen Hersteller, Muster, Alter und Zustand. Wir erkennen Maschinenware an der gleichmäßigen Rückseite und an angenähten Fransen. Eingewebte Firmennamen oder Etiketten von Haas und Ginzkey sind ein Pluspunkt. Moderne Maschinenteppiche nehmen wir nur im Zusammenhang mit anderen Stücken.

Woran man es erkennt

  • Jacquard-, Axminster- und Wiltontechnik
  • Haas und Ginzkey
  • Orientalisierende und historistische Muster
  • Wollflor auf Jute- oder Baumwollgrund
  • Eingewebte Firmennamen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.