Aus Teppichen und Kelims wurden seit dem 19. Jahrhundert Kissen, Sitzauflagen und Möbelbezüge gefertigt. Manche entstanden eigens als Kissen, etwa die persischen Pushti, andere aus Fragmenten, Taschenfronten oder abgetretenen Teppichen, deren gute Stellen herausgeschnitten wurden. In Wiener Wohnungen der Gründerzeit und des Makartstils bezog man Ottomanen, Fauteuils und Diwane mit Teppichstoff, um den orientalisierenden Eindruck des Interieurs mit Palmen, Fellen und Waffen an den Wänden zu verstärken. Auch Wiener Firmen fertigten Möbelbezüge in Teppichmustern.
Ausschlaggebend sind Material, Alter, Herkunft des verwendeten Teppichs und Zustand. Kissen aus antiken Fragmenten mit guten Farben sind gefragter als solche aus neuer Ware. Bei Möbelbezügen bewerten wir das Möbel und den Bezug gemeinsam, denn ein originaler Bezug aus der Entstehungszeit kann ein Möbel aufwerten. Rückseiten aus neuem Stoff, Reißverschlüsse und Füllungen aus Schaumstoff verraten jüngere Konfektionierung, mindern den Wert des Teppichteils aber nicht.
Woran man es erkennt
- Kissen aus Pushti und Taschenfronten
- Kissen aus Fragmenten
- Möbelbezüge im Makartstil
- Sitzauflagen aus Kelim
- Bewertung von Möbel und Bezug gemeinsam
Teppichkissen und Polsterbezüge verkaufen: in allen 23 Bezirken
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