Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Porzellan im 18. Bezirk, 1180 Wien

Tafelporzellan aus dem Cottage: Porzellan verkaufen in Währing

Biedermeier aus den Sommerfrischen Pötzleinsdorf und Gersthof, großbürgerliche Service aus den Villen des Cottageviertels – Porzellanankauf im 18. Bezirk.

Die Villen im Cottageviertel haben Souterrain, Dachboden und Gartenhaus, und in jedem dieser Räume kann Porzellan lagern: das Festtagsservice im Speisezimmer, Kaffeeservice im Salon, ausrangierte Teile in Kisten. Viele Häuser gehören seit Jahrzehnten derselben Familie, ebenso die großen Altbauwohnungen um Gentzgasse und Kutschkermarkt. In Pötzleinsdorf und Gersthof, wohin Wiener Familien einst den Sommer über zogen, stehen biedermeierliche Weinbauernhäuser; ihre Bestände reichen bis zu Tassen und Tellern der Zeit um 1820.

Pötzleinsdorf war Sommersitz des Bankiers Johann Heinrich von Geymüller; im Geymüllerschlössel, heute vom MAK betreut, stehen Möbel und Uhren des Biedermeier in Räumen, zu denen das Porzellan derselben Jahre passt. Das Cottage entstand ab den 1870er-Jahren als Villensiedlung nach englischem Vorbild, mit Bewohnern aus Universität, Medizin und Wirtschaft, deren Tafelkultur Service von Augarten, Meissen und Herend umfasste – oft zur Hochzeit gekauft und über zwei Generationen ergänzt.

Für eine Cottage-Villa nehmen wir uns bei der Besichtigung Zeit, damit jedes Stockwerk und jede Kiste gesehen wird. Bei Beständen, die nach 1938 aus enteigneten Haushalten stammen könnten, prüfen wir die Provenienz – Rückstellungsverfahren betrafen hier viele Einrichtungen. Schreiben Sie vorab auf, welche Service vollständig sind. Bezahlung bar oder per Überweisung, Abholung auf Wunsch.

Was in Währing häufig auftaucht

  • Festtagsservice von Augarten, Meissen und Herend – Speisezimmer in Cottage-Villen.
  • Biedermeiertassen und Teller um 1820 – Sommerfrischen in Pötzleinsdorf und Gersthof.
  • Kaffeeservice des Späthistorismus und Jugendstils – Villenmobiliar im Cottage seit den 1870er-Jahren.

Mit Bezug zu Währing

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 18. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 18. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.