Böhmisches Gebrauchsporzellan
Kaffee-, Tee- und Speiseservice aus Karlsbader und nordböhmischen Fabriken des späten 19. und 20. Jahrhunderts.
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Böhmen zum Zentrum der Porzellanindustrie der Monarchie. Fabriken in und um Karlsbad, Schlaggenwald und Chodau lieferten Tafel-, Kaffee- und Hotelgeschirr für Wiener Haushalte, Gasthäuser und Hotels. Haas & Czjzek, die Grafen Thun in Klösterle und zahlreiche kleinere Betriebe prägten den Markt. Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich viele Fabriken zur EPIAG zusammen, die Marken tragen dann den Zusatz „Czechoslovakia“. Dekore reichen von Goldrändern und Streublumen bis zu Art-déco-Mustern in kräftigen Farben.
Gebrauchsporzellan ist häufig und wird vor allem nach Vollständigkeit, Dekor und Zustand bewertet. Art-déco-Service mit kräftigen Farben, gut erhaltene Mokkaservice und Stücke mit Handmalerei sind gefragter als einfache Goldrandservice. Abgeriebene Vergoldung, Chips und Spülmaschinenschäden mindern deutlich. Marken mit Fabrikangabe und Zeitraum erleichtern die Datierung. Große Service werden im Zuge von Haushaltsauflösungen gemeinsam angesehen. Was keinen Marktwert hat, kann im Rahmen einer Räumung übernommen werden, die auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite durchführt.
Woran man es erkennt
- Marken mit „Czechoslovakia“
- EPIAG-Zusammenschluss
- Art-déco-Dekore
- Mokkaservice
Hersteller
Böhmisches Gebrauchsporzellan verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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