Porzellanplatten mit Bildmalerei
Bemalte Porzellanbilder aus Wien und von KPM Berlin, mit Blumenstücken, Kopien berühmter Gemälde und Porträts.
Im 19. Jahrhundert wurden Porzellanplatten zum Bildträger für Malerei, die dauerhafter war als Öl auf Leinwand. In Wien malten Josef Nigg und andere Blumenmaler der Manufaktur großformatige Blumenstücke auf Porzellan, die heute zu den Höhepunkten der Biedermeier-Porzellanmalerei zählen. Die Berliner Manufaktur KPM lieferte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts weiße Platten mit eingeprägtem Zepter und „KPM“ an Malerwerkstätten, die darauf Kopien nach Raffael, Murillo und anderen Meistern sowie Porträts, Heiligenbilder und Genreszenen ausführten. Gerahmt hingen sie in Salons und Schlafzimmern.
Hohe Werte erzielen fein gemalte Platten mit eingeprägter KPM-Marke, signierter Malerei und gutem Motiv, ebenso Wiener Blumenplatten. Größe, Malqualität, Motiv, Signatur, Marke und Erhaltung werden geprüft. Wichtig ist die Rückseite: Die eingeprägte Marke, Maße und Ritzzeichen bestätigen die Herkunft. Sprünge, Chips am Rand und abgeriebene Malerei mindern deutlich, ein originaler vergoldeter Rahmen erhöht den Wert. Spätere Umdruckplatten imitieren die Malerei, zeigen unter der Lupe aber ein Punktraster. Platten werden mit Rahmen bewertet und transportiert.
Woran man es erkennt
- Eingeprägtes Zepter und KPM
- Blumenplatten von Nigg
- Kopien nach Raffael und Murillo
- Umdruck mit Punktraster
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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