Alt-Wiener Tassen
Tassen mit Untertassen der Wiener Porzellanmanufaktur aus Klassizismus und Biedermeier, mit Ansichten, Blumen, Porträts und Reliefgold.
Die Tasse mit Untertasse war das Paradestück der Wiener Porzellanmanufaktur. Unter Direktor Konrad von Sorgenthal entstanden ab 1784 klassizistische Tassen mit farbigen Fonds und Reliefgold, im Biedermeier Tassen mit Ansichten Wiens und seiner Umgebung, Blumenbuketts, Porträts, Allegorien und Widmungen. Beliebt waren Formen wie die zylindrische Tasse, die Glockentasse und die Tasse mit hohem Henkel. Viele Stücke wurden als Freundschafts- und Erinnerungsgeschenk bemalt. Eingeprägte Jahreszahlen ermöglichen eine genaue Datierung, Malerzeichen die Zuordnung zu einzelnen Malern.
Gesucht sind Tassen mit fein gemalten Wiener Ansichten, Blumenmalerei hoher Qualität, Reliefgold und originaler Untertasse. In die Bewertung fließen Jahresstempel, Motiv, Malqualität, Vergoldung und Zustand ein. Abgeriebene Vergoldung am Rand und am Henkel ist häufig und mindert je nach Umfang. Haarrisse, Chips und geklebte Henkel mindern deutlich. Nicht zusammengehörige Tassen und Untertassen erkennt man an abweichenden Jahreszahlen und Dekoren. Spätere Tassen im Alt-Wiener Stil tragen den Bindenschild meist über der Glasur.
Woran man es erkennt
- Sorgenthal-Zeit ab 1784
- Wiener Ansichten
- Reliefgold
- Zusammengehörige Untertasse
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