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Porzellan im 17. Bezirk, 1170 Wien

Porzellan aus Hernals: Villen in Dornbach, Wohnungen am Elterleinplatz

Service aus Landhäusern in Neuwaldegg, Sammeltassen aus Gründerzeitwohnungen, Andachtsporzellan vom Kalvarienberg – Porzellan aus dem 17. Bezirk.

Dornbach und Neuwaldegg sind Villengegend, mit Häusern vom Späthistorismus bis in die Zwischenkriegszeit, mit Gärten, Weinkellern und Nebengebäuden; aus ihren Speisezimmern kommen Tafelservice, Kaffeeservice und Figuren, die zur Bauzeit angeschafft wurden. Rund um den Elterleinplatz und die Hauptstraße liegen Gründerzeitwohnungen, deren Vitrinen Sammeltassen und Geschenkporzellan mehrerer Jahrzehnte enthalten. In den Siedlungshäusern am Heuberg, von Erstsiedlern der 1920er-Jahre in Selbsthilfe errichtet, findet sich eher einfaches Geschirr.

Der Kalvarienberg mit seinem Stationenweg und dem jährlichen Fastenmarkt prägt die religiöse Alltagskultur des Bezirks: Weihwasserkessel, Heiligenfiguren und Andachtsbilder aus Porzellan oder Biskuit gehören zu den Funden, die ein Wallfahrtsort erwarten lässt. Adeliger Besitz am Wienerwaldrand zeigt sich in Schloss Neuwaldegg, das Lacy im 18. Jahrhundert erweiterte, und im Schwarzenbergpark. Adolf Loos plante die Siedlung Heuberg ab 1921 mit seinem „Haus mit einer Mauer“.

Landhäuser in Neuwaldegg haben oft Nebengebäude und Keller, in denen Kisten mit Porzellan stehen; diese sehen wir uns gemeinsam an. Andachtsporzellan bewerten wir nach Hersteller und Ausführung, auch wenn es in Familien vor allem Erinnerungswert hat. In den Gründerzeithäusern an der Hernalser Hauptstraße fehlen oft Lifte. Fotos von Marken und Vitrinen helfen bei der Vorbereitung.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Tafel- und Kaffeeservice – Villen in Dornbach und Neuwaldegg.
  • Heiligenfiguren und Weihwasserkessel aus Porzellan und Biskuit – Wallfahrtsort Kalvarienberg.
  • Sammeltassen und Geschenkporzellan – Gründerzeitwohnungen um den Elterleinplatz.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.