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Porzellan im 10. Bezirk, 1100 Wien

Porzellan verkaufen in Favoriten: böhmisches und Wiener Geschirr

Sammeltassen in Gemeindewohnungen, böhmisches Porzellan aus Familien der Zuwanderung, Art déco wie im Amalienbad – Porzellanankauf im 10. Bezirk.

Favoriten ist der Bezirk der großen Gemeindebauten; Wohnungen im George-Washington-Hof oder in der Per-Albin-Hansson-Siedlung bleiben oft über Generationen in einer Familie, samt dem Geschirr mehrerer Jahrzehnte. Neben Kaffeeservice und Sammeltassen der Nachkriegszeit tauchen hier Stücke aus Böhmen auf, denn viele Familien kamen im 19. Jahrhundert aus Böhmen und Mähren an den Wienerberg. In Siedlungshäusern im Süden, in Oberlaa und Rothneusiedl, lagern Kisten mit Porzellan auf Dachböden und in Kellern.

Konkurrenz für die Wiener Manufaktur kam im 19. Jahrhundert aus Böhmen: Pirkenhammer, Schlaggenwald, Elbogen und Klösterle produzierten im 19. Jahrhundert Biedermeierporzellan und Gebrauchsgeschirr, das in Favoritner Familien mit böhmischen Wurzeln ebenso zu erwarten ist wie Wiener Ware. Am Reumannplatz steht mit dem Amalienbad ein Bau des Art déco; seine Fliesen und Glasfenster folgen derselben Formensprache wie Kaffeeservice und Figuren der Zwischenkriegszeit.

Böhmisches Porzellan erkennen Sie oft schon an der Marke: Ortsnamen, Initialen oder Wappen in Blau oder Grün. Fotografieren Sie zwei, drei Unterseiten und eine Übersicht des Bestands. Kellerabteil und Dachboden schauen wir uns beim Termin ebenfalls an; den Termin legen wir so, dass Schlüssel und Zugang geklärt sind. Ausgezahlt wird in bar oder per Überweisung.

Was in Favoriten häufig auftaucht

  • Böhmisches Porzellan aus Pirkenhammer, Schlaggenwald und Elbogen – Familien mit Wurzeln in Böhmen und Mähren.
  • Kaffeeservice und Figuren im Art déco – Zwischenkriegszeit, Vorbild Amalienbad.
  • Sammeltassen der Nachkriegszeit – Gemeindewohnungen, die in der Familie weitergegeben wurden.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 10. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.