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Porzellan im 23. Bezirk, 1230 Wien

Porzellan aus Liesing: Villen in Rodaun, Wohnpark Alt-Erlaa

Jugendstil und Augarten aus Villen in Rodaun und Mauer, Rosenthal Studio-Line aus Alt-Erlaa, ältere Bestände aus Winzerhöfen – Porzellanankauf im 23. Bezirk.

Um 1900 verbrachten Wiener Familien den Sommer in Rodaun, Mauer und Kalksburg; ihre Villen und Landhäuser, oft noch im Besitz der Familie, bewahren Tafelservice, Kaffeeservice und Figuren aus der Zeit des Jugendstils und der Zwischenkriegszeit. Die Winzerhöfe in den alten Ortskernen haben Weinkeller und Presshäuser, in denen sich neben Fässern auch Kisten mit älterem Geschirr gehalten haben. Im Wohnpark Alt-Erlaa, ab den 1970er-Jahren bezogen, sind dagegen Service der 1970er- und 1980er-Jahre zu erwarten, darunter Rosenthal Studio-Line.

Hugo von Hofmannsthals Wohnhaus in Rodaun, das Fuchs-Schlössl, führt man auf Gräfin Charlotte Fuchs zurück, Erzieherin der jungen Maria Theresia; seine Geschichte reicht damit in die Jahrzehnte der frühen Wiener Manufaktur. Die Wohnungen in Harry Glücks Wohnpark Alt-Erlaa wurden mit dem Design ihrer Entstehungszeit eingerichtet. Als nach Fritz Wotrubas Entwurf die Kirche auf dem Georgenberg entstand, lieferten bekannte Künstler Entwürfe für Rosenthals Studio-Line – beides gehört in die 1970er-Jahre.

Rosenthal Studio-Line bewerten wir nach Entwerfer, Form und Vollständigkeit; Kartons und Zertifikate, falls vorhanden, bitte aufheben. In Villen in Kalksburg oder Mauer gehören Weinkeller und Dachboden zur Besichtigung. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos von Unterseiten und einer Übersicht je Vitrine. In Alt-Erlaa erleichtern Lift und Tiefgarage den Abtransport, zu Rodauner Villen am Hang führen oft Gartenstiegen.

Was in Liesing häufig auftaucht

  • Rosenthal Studio-Line und Service der 1970er-Jahre – Wohnungen im Wohnpark Alt-Erlaa.
  • Jugendstilporzellan und Augarten-Service – Villen in Rodaun, Mauer und Kalksburg.
  • Älteres Geschirr aus Weinkellern – Winzerhöfe in den Ortskernen von Mauer und Rodaun.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 23. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.