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Antiquitäten Wien

Porzellan im 11. Bezirk, 1110 Wien

Porzellan aus Simmering: Gemeindebau, Dorfkern, Siedlungshaus

Kaffeeservice der Nachkriegszeit, Jugendstilfiguren und ältere Erbstücke aus Altsimmering und Kaiserebersdorf – Porzellanankauf im 11. Bezirk.

Simmering wurde mit Gaswerk, Maschinenfabriken und Waggonbau zum Arbeiterbezirk; in vielen Familien arbeitete schon der Großvater im Werk, bei der Bahn oder in einer Gärtnerei. Entlang der Simmeringer Hauptstraße stehen Gemeindebauten der Zwischen- und Nachkriegszeit, deren Vitrinen Sammeltassen, Figuren und Service der 1950er- bis 1970er-Jahre halten. In den alten Dorfhäusern mit Hoftrakten in Altsimmering und in Kaiserebersdorf kann dagegen Porzellan aus der Zeit vor 1892 erhalten sein, als die Orte noch Dörfer vor der Stadt waren.

Mosaiken und Glasfenster in der Kuppelkirche, die Max Hegele am Zentralfriedhof baute, stammen aus jenen Jahren, in denen auch Porzellanfiguren aus Dux und Wiener Ateliers den floralen und geometrischen Jugendstil in die Wohnungen trugen. Das Schloss Neugebäude Maximilians II., ab 1569 errichtet, ist rund 140 Jahre älter als das erste europäische Hartporzellan aus Meissen. Gärtnereien der Simmeringer Haide hinterlassen eher Emailgeschirr und bäuerliches Steingut als feines Porzellan.

Bei Einfamilienhäusern im Süden des Bezirks geht es oft um den ganzen Hausrat; Porzellan sortieren wir bei der Besichtigung aus, bevor der Rest geräumt wird. Steingut und Emailgeschirr sehen wir uns mit an, auch wenn sie seltener Sammlerwert haben. Für die Vorbereitung helfen Fotos einer Vitrine und einiger Bodenmarken. Das Angebot erhalten Sie vor Ort.

Was in Simmering häufig auftaucht

  • Jugendstilfiguren aus Dux und Wien – Ausstattung der Zeit um 1900.
  • Sammeltassen und Service der 1950er- bis 1970er-Jahre – Gemeindebauten an der Simmeringer Hauptstraße.
  • Ältere Tassen und Teller – Dorfhäuser in Altsimmering und Kaiserebersdorf.

Mit Bezug zu Simmering

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 11. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 11. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.