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Porzellan im 12. Bezirk, 1120 Wien

Porzellan aus Meidling: von Hetzendorf bis Am Schöpfwerk

Theresianisches Erbe in Hetzendorf, Biedermeier in Altmannsdorf, Sammeltassen in Bebelhof und Fuchsenfeldhof – Porzellanankauf mit Besichtigung im 12. Bezirk.

Niedrige Häuser mit Hof und Garten, älter als die Eingemeindung von 1892, prägen noch Teile von Altmannsdorf und Hetzendorf; aus ihnen kommen Biedermeiertassen, Teller mit Blumenmalerei und einfache Service des 19. Jahrhunderts. Gaudenzdorf und Untermeidling sind dicht bebaute Zinshausviertel, Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk große Wohnanlagen verschiedener Jahrzehnte. Dort wohnen viele Haushalte seit langem an derselben Adresse, und die Kredenz bewahrt Sammeltassen, Figuren und Kaffeeservice von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren.

Als Nikolaus Pacassi Schloss Hetzendorf für Maria Theresia erweiterte, übernahm der Staat 1744 die Wiener Manufaktur und führte den Bindenschild als Marke ein. Figuren und Geschirr der theresianischen Zeit gehören deshalb zu den Stücken, die man in der Nachbarschaft von Hetzendorf und Schönbrunn besonders genau ansieht. Die Modeschule im Schloss und die Gartensiedlung Hoffingergasse, an der Josef Frank beteiligt war, führen ins 20. Jahrhundert.

Reihenhäuser der Siedlerbewegung in Altmannsdorf haben oft Dachböden, die im Sommer heiß werden; Porzellan übersteht das, Kleber an reparierten Stücken nicht immer. Zeigen Sie uns geklebte Stellen offen, sie verändern die Bewertung, schließen einen Ankauf aber nicht aus. Fotos von Marke und Dekor reichen uns vorab. In den Wohnanlagen Am Schöpfwerk sind Lifte vorhanden, in Gaudenzdorfer Altbauten oft nicht.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Porzellan der theresianischen Zeit – Nachbarschaft zu Schloss Hetzendorf und Schönbrunn.
  • Biedermeiertassen und Blumenteller – alte Häuser in Altmannsdorf und Hetzendorf.
  • Sammeltassen und Kaffeeservice des 20. Jahrhunderts – Wohnanlagen wie Bebelhof und Fuchsenfeldhof.

Mit Bezug zu Meidling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 12. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.