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Grafik, Zeichnungen & Aquarelle im 15. Bezirk, 1150 Wien

Plakate und Grafik verkaufen in Rudolfsheim-Fünfhaus

Konzertplakate der Stadthalle, Bildnisse von Kronprinz Rudolf und Kaiserin Elisabeth, Notentitel der Vorstadtsäle: Grafik aus Rudolfsheim-Fünfhaus ist oft Gebrauchsgrafik.

Kleine Altbauwohnungen in Gründerzeithäusern, viele erst in den letzten Jahrzehnten blockweise saniert, und Altmieter mit jahrzehntelanger Wohndauer bestimmen den Bestand. Auf engem Raum sammelten sich Hausrat und Wandschmuck aus fünfzig bis siebzig Jahren: Öldrucke und Porträtdrucke des Kaiserhauses, Kalenderbilder, Konzertplakate, lithografierte Notentitel. In den Kellerabteilen liegen Koffer mit gerollten Plakaten und Mappen, in Reindorfer und Sechshauser Gewerbehöfen gelegentlich Firmendrucksachen früherer Werkstätten.

Im 19. Jahrhundert zog Schwenders Kolosseum in Rudolfsheim Publikum aus der ganzen Stadt an; die Tanzsäle der Vororte waren Spielorte der Walzerkapellen, deren Noten mit lithografierten Titelblättern erschienen. Roland Rainers Stadthalle, 1958 eröffnet, brachte Konzert- und Sportplakate in die Wohnungen. Dort schuf Johann Fruhmann 1957 ein Mosaik, Fritz Wotruba die „Große stehende Figur“. Franz Wacik, auch als Illustrator tätig, malte 1927/28 Fresken am Vogelweidplatz.

Gerollte Plakate bitte nicht mit Gewalt flach drücken; wir öffnen sie bei der Besichtigung. Muss ein Dachboden für einen Ausbau frei werden, kommen wir vor dem Räumtermin und sehen Mappen und Koffer durch; geräumt wird auf Wunsch über unsere Wiener Schwesterseite. Für Altbauwohnungen ohne Lift tragen wir nur, was Sie verkaufen. Bezahlung bar oder per Überweisung.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Konzert- und Sportplakate – Wiener Stadthalle seit 1958.
  • Porträtdrucke von Kronprinz Rudolf und Kaiserin Elisabeth – Namensbezug des Bezirks und Elisabeth-Statue im Westbahnhof.
  • Lithografierte Notentitel der Tanzmusik – Vorstadtsäle und Schwenders Kolosseum.
  • Firmendrucksachen und Musterblätter – Gewerbehöfe mit Werkstatttrakten in Sechshaus und Reindorf.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

513

Manufakturen & Marken

8

Epochen & Stile

73

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Grafik, Zeichnungen & Aquarelle

Was bedeuten „e. a.“ oder „h. c.“ neben der Nummer?

„E. a.“ steht für épreuve d'artiste, ein Künstlerexemplar außerhalb der nummerierten Auflage, „h. c.“ für hors commerce, nicht für den Handel bestimmt. Solche Exemplare werden in der Regel ähnlich bewertet wie nummerierte Blätter.

Soll ich die Grafik aus dem Rahmen nehmen?

Für Fotos ist ein Blatt ohne Glas ideal, nehmen Sie es aber nur heraus, wenn das ohne Kraftaufwand gelingt. Klebebänder und Passepartouts sollten Sie nicht lösen. Bei der Besichtigung werden Rahmen fachgerecht geöffnet.

Sind Kupferstiche aus alten Büchern wertvoll?

Einzelne Tafeln aus Büchern, etwa Ansichten, Karten oder botanische Darstellungen, haben einen eigenen Markt, wenn sie gut erhalten und alt koloriert sind. Vollständige Bücher sind jedoch meist mehr wert als herausgelöste Tafeln.

Was ist ein Wasserzeichen und warum ist es wichtig?

Ein Wasserzeichen ist ein Zeichen im Papier, das im Gegenlicht sichtbar wird. Es verrät Papiermühle und Zeitraum und hilft, Abzüge zu datieren und Fälschungen zu erkennen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.