Dosen, Miniaturen & Objets de vertu
Porträtminiaturen
Kleine Bildnisse in Aquarell und Gouache auf Elfenbein, Pergament, Karton oder Kupfer, vom 17. Jahrhundert bis zur Verbreitung der Fotografie.
Vor der Fotografie bewahrte man das Bild eines geliebten Menschen als Miniatur: im Medaillon, auf dem Dosendeckel, im Rahmen auf dem Schreibtisch oder im Lederetui. Nach 1700 setzte sich Elfenbein als Malgrund durch, weil es Hauttönen Leuchtkraft gibt. In Wien malten Heinrich Friedrich Füger Miniaturen im klassizistischen Stil, Moritz Michael Daffinger elegante Bildnisse der Biedermeier-Gesellschaft und Johann Nepomuk Ender Aquarellbildnisse und Miniaturen. Mit dem Aufkommen der Fotografie nach 1840 ging die Nachfrage zurück; im späten 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Kopien nach berühmten Bildnissen.
Den Wert bestimmen Maler, Qualität, Dargestellte, Alter, Malgrund und Rahmen. Signierte Miniaturen bekannter Maler und Bildnisse identifizierbarer Personen sind gesucht. Risse im Elfenbein, Verfärbungen, Retuschen und Feuchtigkeitsschäden mindern den Wert. Gedruckte Reproduktionen hinter gewölbtem Glas sind häufig und haben geringen Wert. Miniaturen auf Elfenbein übernehmen wir nur mit Bescheinigung; Rahmen aus Gold, Silber oder Bronze werden eigens bewertet. Inschriften auf der Rückseite nennen oft Namen und Jahr.
Woran man es erkennt
- Miniaturen von Daffinger
- Klassizistische Miniaturen von Füger
- Aquarellbildnisse von Ender
- Miniaturen in Goldrahmen
- Lederetuis mit Miniatur
- Rückseiten mit Namen und Datum
Künstler & Entwerfer
Porträtminiaturen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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